Allgemeine Berichte | 19.03.2026

Mitmachen statt meckern: Über 75 Engagierte setzen sich „Für ein sauberes Lützel ein“

Erfolgreicher Dreck-weg-Tag und Moselcleanup in Lützel

Mitmachen statt meckern: Über 75 Engagierte setzen sich „Für ein sauberes Lützel ein“.

Lützel. Über 10.000 Liter bzw. über 10. Kubikmeter Müll kamen „Für ein sauberes Lützel“ beim Dreck-weg-Tag und Moselcleanup am vergangenen Samstag zusammen.

Über 75 Aktive machten generationsübergreifend mit:

Der Jüngste war vier der Älteste über 70 Jahre. Ehrenamtliche der Mülleinsacker, fleißige Familien und Einzelpersonen, Aktive von Feste Franz e. V. und die engagierte Ahmadiyya Gemeinde Koblenz, die mit rund 30 Aktiven davon zehn Jugendliche die größte Einzel-Gruppe trotz Fastenmonat Ramadan darstellte.

Bereits am Tag zuvor hatten die Lützeler Schulen und Kitas in Eigenregie den Aktionstag vorgezogen.

Der Quartiersmanager Stadtgrün Koblenz-Lützel Jan Buchbender hatte die erfolgreiche Müllsammelaktion mit den Mülleinsackern der AG Sauberes Lützel organisiert. Nach der zweistündigen Säuberungsaktion stärkten sich die Engagierten bei einem warmen und kalten Imbiss im Quartiersbüro.

Besonders stolz auf ihre „Ausbeute“ waren die jungen Aktiven, die beim Dreck-weg-Tag unterstützten. Sie verstanden nicht, dass es Mitmenschen gibt, die diesen Müll gedankenlos verursachen. Sogar aus anderen Stadtteilen waren einige von ihnen mit ihren Eltern oder Großeltern gekommen. „Der Jüngste unter den Kindern war vier Jahre, und hatte offensichtlich Spaß den Müll unüberlegter Menschen aufzusammeln, die diesen arglos weggeworfen oder fallen gelassen hatten“, betonte schmunzelnd Quartiersmanager Jan Buchbender.

Nachdem die Helferinnen und Helfer sieben Schwerpunktgebiete im Stadtteil durchkämmt und den Müll eingesammelt hatten, konnten sie sich im Quartiersmanagement bei einer warmen Chili sin Carne und Imbiss stärken. Derweil sorgten die fleißigen städtischen Mitarbeiter des kommunalen Servicebetriebs für einen reibungslosen Abtransport des Mülls. Vielen Dank für die gute Organisation und den wertschätzenden Dank im Nachgang“, gab eine Teilnehmerin dem Quartiersmanager mit. „Wir engagieren uns gerne wieder!“, so unisono die Resonanz der vielfältigen Teilnehmergruppen von Jung bis Alt.

Die Schulen und Kitas in Lützel hatten den Dreck-weg-Tag am Freitag vorweggenommen. Viele Teilnehmer, die nach eigener Aussage nicht zum letzten Mal dabei waren, staunten über das Sammelsurium an Müllgegenständen, die von Kanistern, Bierfässern, Einkaufswagen, Reifen, Flaschen mit und ohne Pfand, Dosen, Elektroschrott, Metall aller Art, Matratzen, Lumpen, Fahrräder, Gummi, Seile, Spraydosen, Plastik in vielfältiger Form bis hin zum üblichen Verpackungs- und Alltagsmüll reichten.

Für die regelmäßig agierenden „Mülleinsacker“ ist dies leider ein gewohntes Bild. Im Juli 2023 riefen verantwortungsbewusste, engagierte Menschen, darunter der Quartiersmanager, die Initiative ins Leben. Das Bürgerzentrum Lützel unterstützt dies aktiv. Nach dem Motto „Mitmachen statt Meckern“ finden seither immer am zweiten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr Müllsammelaktionen im Stadtteil statt. Treffpunkt ist das Bürgerzentrum im Brenderweg 17. Die nächste Aktion wird am Samstag, den 11. April durchgeführt. Für Getränke und Gerätschaften ist gesorgt, einer Anmeldung bedarf es nicht.

Wie viel schöner sähe unser Wohn- und Freizeitumfeld aus, wenn Müll direkt in die Tonne wandert und nicht achtlos auf dem Boden oder im Grün landet. Hundebesitzer sollten den Hundekot mitnehmen und so „Tretminen“ in den Grünflächen vermeiden sowie Raucher ihre Kippen unweltgerecht entsorgen, findet Maria Anna Hartmann, Engagierte in der AG Sauberes Lützel. „Jeder sollte sich für seinen eigenen Müll verantwortlich fühlen und diesen auch mitnehmen und sachgemäß in den nächsten Mülleimer entsorgen, statt ihn auf Grün- und/oder Straßenflächen liegenzulassen“, betont Catherine Duval, eine Aktive Mülleinsackerin.

„Nur, wenn alle Bürger gemeinsam an einem Strang ziehen und jeder verantwortungsbewusst mit seiner Umwelt umgeht, kann unser Stadtteil Lützel sauberer werden und bleiben“, appelliert Quartiersmanager Jan Buchbender von der Stadt Beratung Dr. Sven Fries „Für ein sauberes Lützel“. Wer mehr dazu wissen oder sich engagieren möchte, erhält bei ihm weitere Infos unter 0176 55001763 oder jan.buchbender@stadtberatung.info.

Feste Franz Gruppe: sauber hoch über Lützel.

Feste Franz Gruppe: sauber hoch über Lützel. Foto: Matthias Kellermann

Die größte Einzelgruppe: die Ahmadiyya Gemeinde.

Die größte Einzelgruppe: die Ahmadiyya Gemeinde. Foto: Navid Ahmed

KiTa Maria Hilf: großer Einsatz der Kleinen.

KiTa Maria Hilf: großer Einsatz der Kleinen. Foto: Jasmin Geroldstein

Mitmachen statt meckern: Über 75 Engagierte setzen sich „Für ein sauberes Lützel ein“.

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  • Karl Matheis: Eine unendliche Geschichte, alle Beteiligten sollten mal darüber nachdenken, ob sie heute ein Haus bauen würden mit Plänen aus den 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts! Bei Straßen wollen wir dies offensichtich machen.
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  • illgen: was soll der mist dann . wenn sich jeder mal an die eigene nase packt dann würde es nicht da so gefährlich sein . auch die bussfahrer sollten sichmal sn die eigene nase packen und dort langsamer fahren.
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