Kommunale Kindertagesstätte Kettig
Erfolgreiches Tierbesuchsprojekt
Zehn Jungen und Mädchen nahmen an dem einmonatigen Projekt teil
Kettig. Im Rahmen eines einmonatigen Tierbesuchsprojekts in der kommunalen Kindertagesstätte in Kettig nahmen insgesamt zehn Mädchen und Jungen daran teil. Begleitet wurde dieses sowohl in der Vorbereitung und Durchführung von der dort tätigen Erzieherin Petra Zimmermann sowie der Integrationsfachkraft Sophie Pötz, welche aktuell ihre Masterarbeit im Studiengang der Erziehungswissenschaft zum Thema „Tiere in der Pädagogik“ verfasst. Im Vordergrund des Projektes stand dabei für die Kindergartenkinder die Thematik der Bissprävention und das damit zusammenhängende Erlernen eines adäquaten Umgangs besonders mit unbekannten Hunden. Infolgedessen können die Kinder ihre sozialen Kompetenzen erweitern, Empathievermögen entwickeln und festigen sowie eigene Selbstwirksamkeit im Zusammenspiel mit den Hunden erfahren.
Um dies den Kindern neben der „theoretischen“ Vorbereitung auch in praktischer Form deutlich zu machen, wurde Kontakt zum Verein „Therapeuten auf vier Pfoten e.V.“ und den beiden Schwestern Chris (Therapeutin für Tiergestützte Therapie) und Konstanze Denzin (Tierheilpraktikerin und Leiterin einer Hundeschule) aus Hünfelden-Neesbach hergestellt, welche ihrerseits anboten, an zwei Vormittagen die Projektgruppe mit ihren fünf ausgebildeten Therapiehunden unterschiedlichen Alters (bestehend aus zwei Chow-Chows, einem Shiba Inu, einem Königspudel sowie einem Magyar Vizsla) im eingezäunten Eingangsbereichs der Kita in Kettig zu besuchen.
Im Rahmen dieser zwei Besuche bekamen die Kinder so die Möglichkeit geboten, zunächst die Hunde auch mithilfe verschiedener Spiele kennenzulernen und stückweise Vertrauen zu diesen aufzubauen.
Darüber hinaus konnten die Kinder etwas über den Wolf als Vorfahren des Hundes sowie mithilfe eines Puppenspiels etwas über die geeignete Umgangsart mit einem Hund sowie deren Körpersprache erfahren. Zwar waren besonders die hundeunerfahrenen Kinder zu Beginn des Besuchs etwas verunsichert, doch konnten sie diese Unsicherheit beispielsweise mithilfe einiger Übungen sowie der anschließenden Gabe von selbst gebackenen Leckerli weitgehend überwinden.
Alles in allem konnten im direkten Anschluss an das Projekt in Form einer Reflexion deutlich positive Rückmeldungen durch die Kinder vermerkt werden.

Das ist doch mal was.
Dieses Projekt, Kindern insbesondere Hunde näherzubringen müsste als "Vorzeigeprojekt" weiter ausgebaut und angeboten werden, an dem ebenfalls die "Eltern" teilnehmen sollten, die überwiegend dafür verantwortlich sind, dass sie ihren Kindern ein falsches Bild vom "HUND" vermitteln, indem sie sich selbst "falsch" Verhalten, trifft man auf einen Vierbeiner.
Das Unverständnis gegenüber HUND ist noch zu weit verbreitet, als dass man vorzeitig von einem Erfolg sprechen sollte.
Nichtsdestoweniger ist diesem Projekt Respekt und Lob zu zollen und es bleibt zu hoffen, dass dies kein Einzelfall bleiben wird.