Merler Dorfgemeinschaft wird 30 Jahre alt
Erika Meyer-zu-Drewer ruft zum Mitmachen auf
Merl. Mit einem großen Fest feierte die Dorfgemeinschaft Merl am vergangenen Wochenende ihr 30-jähriges Bestehen. Gegründet wurde der Verein im Jahre 1989, aber erst im Jahr 2006 wurde daraus ein eingetragener Verein, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt. So hat man aus den Erlösen unter anderem an das Kinderheim, die Merler Grundschulen, die Aktion „Warme Mahlzeit“ und die Tafel gespendet.
Hauptziel der Satzung ist jedoch die Förderung der Traditions- und Brauchtumspflege in Meckenheim. Das hob auch die aktuelle Vorsitzende Helga Quantius in ihrer kurzen Begrüßungsrede hervor, wobei sie sich besonders darüber freute, dass einige Mitstreiter von vor 30 Jahren ebenfalls an dem Fest anwesend sein konnten und dem Verein so lange die Treue gehalten haben.
Kein Gründungsmitglied des Vereins war Erika Meyer-zu-Drewer, denn diese war zum Gründungszeitpunkt des Vereins in Merl Ortsvorsteherin gewesen und damit quasi per Amt dabei. Sie betonte aber in ihrer kurzen Ansprache wie wichtig der Verein für das Dorf ist und appellierte leidenschaftlich dass sich die Menschen in dem Verein engagieren, sorgt dieser doch dafür, dass es eine ganze Reihe von Veranstaltungen in Merl gibt.
„Ein Dorf ist nur so lebendig, wie sich die Einwohner dafür einsetzen“, so Helga Quantius bei der Vorstellung. Diese Feste sind auch deshalb wichtig, weil sie eine gute Möglichkeit sind, die vielen Neubürger zu integrieren. Bürgermeister Bert Spilles fand dann ebenfalls mehr als lobende Worte für das Engagement von Helga Quantius und ihren Mitstreitern und bedankte sich im Namen der Stadt Meckenheim mit einem Blumenstrauß und einem Umschlag.
Gefeiert wurde das gesamte Wochenende, es gab einen DJ, die Band „Out of Time“ sorgte für gute Unterhaltung, für die Kinder gab es einen Flohmarkt und eine Hüpfburg. Kaffee und Kuchen waren ebenso selbstverständlich wie gepflegte und gekühlte Getränke und Herbert Grönemeyer hat natürlich nur Recht, wenn er in einem seiner berühmten Songs beschreibt, dass bei Hunger nur eine Currywurst hilft. Die in Merl mit Pommes dazu war außerordentlich lecker und bei strahlendem Sonnenschein konnte man getrost die Küche zu Hause kalt lassen. STF
Mit einem Blumenstrauß und einem Umschlag bedankte sich Bürgermeister Bert Spilles im Beisein von Ortsvorsteher Michael Sell bei Helga Quantius. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Currywurst und Pommes gehen immer. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
Für gekühlte Getränke war bestens gesorgt. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero
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