Allgemeine Berichte | 03.07.2024

Die Stasi-Unterlagen und die gesamtdeutsche Geschichte

Erinnern für die Zukunft

Koblenz. 40 Jahre lang beherrschte die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands die DDR. Eine zentrale Stütze ihrer Diktatur war das Ministerium für Staatssicherheit: die Stasi. Welche Bedeutung haben die Stasi-Unterlagen und ihre Geschichten für unsere Erinnerungen, unsere Lebensrealitäten und unser heutiges Verständnis als demokratisch verfasste Gesellschaft?

Zur Eröffnung der Wanderausstellung „Alles Wissen Wollen. Die Stasi und ihre Dokumente“, laden das Bundesarchiv-Stasi-Unterlagen-Archiv und die SEDOpferbeauftragte als Kooperationspartnerin ein am 16. Juli um 18 Uhr in das Bundesarchiv, Potsdamer Str. 1 in 56075 Koblenz. Zur Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 13. Juli per Mail (ausstellungen.stasiunterlagenarchiv@bundesarchiv.de) oder Tel. (030 18665-6850) erforderlich.

Vom 16. Juli bis 6. September kann die Ausstellung kostenfrei im Foyer des Bundesarchivs in Koblenz, von Montag bis Freitag von 9 bis 20 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr besucht werden.

Am 17. Juli in der Zeit von 10 bis 12 Uhr bietet die SED-Opferbeauftragte im Bundesarchiv in Koblenz ein persönliches Bürgergespräch an. Für ein Gespräch mit Frau Zupke wird um Voranmeldung per Tel. (030 227-37893) oder per Mail (sed-opferbeauftragte@bundestag.de) gebeten. Ohne Voranmeldung besteht zusätzlich die Möglichkeit, ein Informationsangebot zu Beratungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für die Opfer der SED-Diktatur und der kommunistischen Herrschaft in der Sowjetischen Besatzungszone in Deutschland und der ehemaligen DDR durch einen Mitarbeitenden der SED-Opferbeauftragten in Anspruch zu nehmen. Zudem bietet das Bundesarchiv – Stasi-Unterlagen-Archiv die Möglichkeit an, in der Zeit von 10 bis 14 Uhr vor Ort einen Antrag auf Einsicht in Stasi-Unterlagen zu stellen.

Pressemitteilung

UOKG für Rheinland-Pfalz

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