Allgemeine Berichte | 11.04.2017

Förderprojekt „Großfestung Koblenz“

Eröffnung der Ausstellung der Beiträge des Wettbewerbs

Der Gewinner des Wettbewerbes zum „Großprojekt Koblenz“, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt Franz Reschke war bei der Eröffnung der Ausstellung persönlich anwesend und gab einen Überblick seines Projektes.Udo Stanzlawski

Koblenz. Das Förderprojekt „Großfestung Koblenz“ soll die bis heute erhaltenen Festungsteile der preußischen Großfestungsanlage Fort Asterstein, Fort Konstantin und Feste Franz wieder miteinander vernetzen. Nach einem Bürgerworkshop wurden namhafte Büros aufgerufen, sich an einem Planungswettbewerb zu beteiligen.

„Ziel des Projektes ist es, das System der ehemaligen Großfestung wieder nach und nach erlebbar wird“, erklärte Baudezernent Bert Flöck in seiner Rede zur Eröffnung der Ausstellung.

Die einzelnen Festungsteile sollen über eine Wege- und Leitsystem miteinander verbunden werden.

Der Blick darauf soll wieder hergestellt werden und die Freiräume um die Festung sollen neu gestaltet werden.

So soll langfristig die Festungsanlage wieder erlebbar gemacht werden und eine spätere Nutzung vorbereitet werden.

Insgesamt wurden neun Wettbewerbsbeiträge eingereicht, die nun zusammen in einer Ausstellung in der Rhein-Mosel-Halle besichtigt werden konnten.

Anwesend war auch der Gewinner, Franz Reschke, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt aus Berlin. Sein Konzept sieht eine mehrschichtige Geschichte vor. Nicht nur die Wehranlage soll rekonstruiert werden, sondern auch der Wert der Freiräume für die Koblenzer Bevölkerung und auch die Gäste zukünftig heraus zu arbeiten, wie er im Gespräch erklärte.

Dabei soll auch der Grünraum im Umfeld der historischen Bauwerke gestärkt werden.

Ein Park mit hoher Aufenthaltsqualität soll entstehen

Durchzogen soll der Grünraum dann mit einem feinen Wegenetz werden und ein Park mit hoher Aufenthaltsqualität soll entstehen.

Man will es nicht dabei belassen, dass die Großfestung jetzt wieder sichtbar gemacht wird, sondern sie soll dauerhaft erhalten, saniert und einer Nutzung zugeführt werden. Es soll dann ein Alleinstellungsmerkmal und ein Glanzstück für die Stadt Koblenz werden und das auch mit Hinblick auf die mögliche BUGA 2031.

US

Eröffnung der Ausstellung der Beiträge des Wettbewerbs
Eröffnung der Ausstellung der Beiträge des Wettbewerbs

Der Gewinner des Wettbewerbes zum „Großprojekt Koblenz“, Dipl. Ing. Landschaftsarchitekt Franz Reschke war bei der Eröffnung der Ausstellung persönlich anwesend und gab einen Überblick seines Projektes.Foto: Udo Stanzlawski

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare

09.01.: Bus stürzt in Graben

  • Achim Hoffmann: Warum nicht? Weil sie denken es gibt hier keine ISUZU Busse? Wenn das der Ansatz ist: ich meine es wurden 70 Stück neu beschafft.
  • Johannes Hübner: Das Foto mit dem Isuzu-Bus gehört wohl nicht zu dem Unfall - Sie sollten solche Dinge unbedingt kennzeichnen.

Infoveranstaltung: Wiederherstellung der Ahr

  • HansE: Herr Schmidt, sie vergessen, dass wir im Michelland leben. Hier mahlen die Mühlen bekanntlich langsam. Also regen Sie sich nicht auf, wir können die Geschwindigkeit, mit der unsere Beamten arbeiten, ohnehin nicht beeinflussen.
  • K. Schmidt: "Der Wiederaufbau soll ökologisch wertvoll, klimafolgenangepasst, nachhaltig und attraktiv für die Bürgerschaft gestaltet werden." - Ja, alles schön und gut, aber wie wäre es denn mal mit "schnell"?...

Info-Veranstaltung: Blackout - wie sorge ich vor?

  • K. Schmidt: Zu Berlin gibt es einen Bericht des dortigen Rechnungshofes, vom Ende letzten Jahres, der in einigen Punkten Defizite des staatlichen Katastrophenschutzes anspricht. Unter anderem gibt es viele Behörden,...
Anzeige Kundendienst
Helfende Hände gesucht
Dauerauftrag
Image
Kreishandwerkerschaft
Essen auf Rädern
Kirmes in Hemmessen, 18.01.26
Empfohlene Artikel
Weitere Artikel

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Filmemacher Wolfgang Arends präsentiert bald seine neuste filmische Kreation: Die „Geheimakte Spätburgunder.“ Und darum geht´s: Nachdem ein Schädling, die sogenannte Ahrmöbe, große Teile der Weinberge zerstört hat, existieren nur noch wenige verbliebene Anbauflächen. Ahrwein ist dadurch zu einer begehrten Ware geworden und wird inzwischen sogar an der Börse unter dem Kürzel DAHRX gehandelt.

Weiterlesen

Feierstunde im großen Saal der Alten Schule

Stadt Kaisersesch bat zum Neujahrsempfang

Kaisersesch. Zum traditionellen Neujahrsempfang konnte Stadtbürgermeister Gerhard Weber auch heuer, neben den Vereinsvertretern und dem Stadtrat, auch zahlreiche Ehrengäste aus der Politik und dem öffentlichen Leben begrüßen.

Weiterlesen

Tolles Konzert mit Manfred Pohlmann und Dirko Juchem

„Oldies but Goldies“ im Alten Wasserwerk

Kaisersesch. Der bekannte Liedermacher und Musiker Manfred Pohlmann und sein Begleiter Dirko Juchem füllten bei einem gemeinsamen Konzert das Kulturhaus Altes Wasserwerk mit vielen erwartungsfreudigen Zuhörern.

Weiterlesen

Baumfällung & Brennholz
Innovatives rund um Andernach
Stellenanzeige Pflegefachkräfte
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, Januar 2026
Winterbunt in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Daueranzeige
Imageanzeige
Winter-Angebot
Werbeplan 2026
Kreishandwerkerschaft
Imageanzeige
Daueranzeige 2026
12. Rheinbacher Hochzeitsmesse
Dauerauftrag 2025
Nachruf Karl-Heinz Bernardy