Katholische Familienbildungsstätte Koblenz
Erste GeKOS Tandems startet wieder
Koblenz. GeKOS (gemeinsam erkunden Kinder ihren Ort mit Studierenden) ist ein Tandemprojekt mit Studierenden und Grundschulkindern aus Familien mit Flucht- oder Migrationshintergrund. Einmal wöchentlich kommt jeweils ein Studierender mit einem Flüchtlingskind zusammen und verbringt mit diesem mehrere Stunden. Dabei geht es um ein gemeinsames Erleben durch Ausflüge, den Besuch des Spielplatzes oder der Eisdiele oder das Durchführen eines Action-Bounds. Ganz nebenbei verbessern sich auch noch die Sprachkenntnisse und das Wissen um die Kultur in Deutschland. Das Projekt wurde an der Universität Koblenz entwickelt und fünf Jahre durchgeführt.
Seit 2021 führt die Kath. Familienbildungsstätte Koblenz e.V. GeKOS im Auftrag der Stadt Koblenz fort. Gab es in den Vorjahren eine große Eröffnungsfeier, wurde die Umsetzung des Projektes in diesem Jahr durch Corona behindert. Nun konnten endlich die ersten Tandems starten. Vertreter der Universität Koblenz, der Kath. Familienbildungsstätte und der Grundschule Rohrerhof trafen sich, um im kleinen Kreis das erste Zusammentreffen von Studierenden und Kindern zu begleiten. Alle Beteiligten freuen sich, dass das Projekt unter durch Corona veränderten Bedingungen weiterlaufen kann. Aus den Tandems kamen erste positive Berichte nach dem Zusammentreffen und der ersten gemeinsamen Aktion.
Durch die Umstrukturierung des Projekts ist auch weiterhin ein individueller Start möglich. So können sich interessierte Studierende ganzjährig bei der Familienbildungsstätte Koblenz melden.
Pressemitteilung der
Katholischen FBS Koblenz
Vorne: GeKOS Grundschülerinnen; dahinter v.li. Herr Liedtke (FBS), Vater der GeKOS Kinder, Herr Breuning (Klassenlehrer GS Rohrerhof), Frau Vo (Tandempartnerin), Herr Kühn (Tandempartner), Frau Schmidt (Leitung GS Rohrerhof), Frau Linster (Klassenlehrerin GS Rohrerhof), Frau Misterek (Universität Koblenz)).Quelle: Katholische FBS Koblenz
