Erste Koblenzer Klimatage verlaufen erfolgreich
Koblenz. Der Auftakt fand vor dem Sitzungssaal des Rathauses statt: Der angekündigte „Offene Brief“ des Klimabündnisses Koblenz an die Stadtspitze wurde an Oberbürgermeister Langner vor der Stadtratssitzung übergeben. Dann folgte der Klimastreiktag der Fridays for Future, der durch das Klimabündnis unterstützt wurde. 500 Demonstrant/innen machten ihrem Unmut über den mangelhaften Klimaschutz in Sprechchören Luft. Zahlreiche Redner/innen aus den verschiedensten Organisationen forderten mehr Klimaschutz und -anpassung. In einer Schweigeminute wurde der libyschen Opfer der jüngsten Klimakatastrophe gedacht.
Am Samstag gab es bei strahlendem Sonnenschein am Schlossrondell lebhaftes Treiben. Von 10 bis 17 konnten sich alle über Klimaschutz, Klimawandel und Klimaanpassung in verschiedensten Aspekten informieren. Viele Gruppen stellten sich und ihre Arbeit vor: sowohl die großen, überregionalen wie BUND, Diakonie, Greenpeace, Health for Future, VCD und Verbraucherzentrale aber auch kleinere und jüngere Initiativen aus Koblenz wie „Bewegtes Koblenz“, „GEWO“, „Grün(h)Ecken“, „hfgg“, „Klimaentscheid-KoblenZero“, „MOBO“, Regio-Verein, „Verkehrswende“ und „Waldwende Jetzt!“ zeigten Präsenz. Die jüngste Gruppe war die „BI Stadtgrün Lützel“.
Die Ausstellung der Heinrich-Böll-Stiftung klärte über verschiedene Aspekte des Klimawandels auf.
Der „Umsonstladen“ hatte regen Zulauf: Secondhand-Kleidung war heiß begehrt. Die Fairtrade-Stadt Koblenz, Weltladen und „foodsharing“ bereiteten zusammen ein faires Klimafrühstück zu. Im Solarofen von „PV-Koblenz“ wurden Brötchen gebacken und Kartoffeln gekocht
Das improvisierte Straßentheater brachte viele zum Lachen. Greenpeace bastelte mit den Kindern ein „Gehzeug“, Kreidebilder wurden gemalt.
Stühle und Bänke luden zum Sitzen, Genießen und zu konstruktiven Unterhaltungen ein. Auch der Chef des Umweltamtes Koblenz Johannes Mader informierte sich über die Ideen, Vorschläge und Kritikpunkte der NGOs.
Als Abschluss lud die „Waldwende - Jetzt!“ am Sonntag zu einer Waldexkursion ein. Neben zahlreichen Interessierten erschienen auch überraschend Vertreter der Forstverwaltung Koblenz sowie von Landesforsten. Im Nachgang an die Begehung ging man mit dem Wunsch vieler Beteiligter zu einem Dialog zwischen Forstamt, Verwaltung und NGOs zur zukünftigen Waldentwicklung auseinander.
Insgesamt zeigt sich das noch junge Klimabündnis Koblenz sehr zufrieden mit dem Verlauf. „Es gab so viele interessierte Menschen, so viele gute Gespräche. Es war einfach schön zu sehen, wie viele zusammen an einem Strang ziehen, das gibt Rückenwind. Bestimmt war das erst der Auftakt!“ freut sich Anna Grüterich (Klimaentscheid KoblenZero) eine der Mitveranstalter*innen.
Pressemitteilung des
Klimabündnis Koblenz
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