Acht Tage an der Nordseeküste
Erste Obermöhn Tour 2017
Obermöhn Pia I. von der kessen Lippe mit Gefolge und „Zubehör“ auf Tour in die Niederlande
Engers. Kurz vor Beginn der 5. Jahreszeit nimmt sich Pia mit ihren Hofdamen und dem gesamten „Zubehör“ eine Woche Auszeit in Holland. Freitags reiste ein Teil der Truppe mit vollgepackten privaten Pkw zu verschiedenen Zeiten an. Die ersten bereiteten schon mal alles für die abendliche Ankunft der zweiten Gruppe vor. In dem 20-Personen-Haus hatten alle 17 Leute reichlich Platz.
Ein ausgiebiger Strand-Sparziergang stand am ersten Urlaubstag auf dem Programm. Mit einer sehr stürmischen Briese und warm verpackt ging es von Westkapelle ins sechs Kilometer entfernte Zoutelande. Unterwegs musste eine kleine Pause in einem Strandpavillon eingelegt werden aber nur, um den Bessen Jenever zu kosten. In der Stadt angekommen wurde sich erst einmal mit Kibbelings und Krabbenbrötchen gestärkt, bevor man den Rückweg wieder zu Fuß aufnahm. Insgesamt zwölf Kilometer am Strand und über den Deich ging schon sehr in die Beine. Mit Blasen an den Füßen und blutenden Zehen waren einige froh wieder am Haus angekommen zu sein, um die Beine hochlegen zu können. Auch quälte am nächsten Tag ein kleiner Muskelkater die ungeübten Strandläufer. Doch es wurden keine Schwächen gezeigt und so wurden in den nächsten Tagen die Städte Mittelburg und Vlissingen aufgesucht.
Es wurde zusammen gefrühstückt, abends gegrillt, gekocht und natürlich auch eine Kleinigkeit getrunken. Einige Kisten und Fässchen Bier, etliche Flaschen Sekt und andere Flüssigkeiten vielen der harten Seeluft zum Opfer. Es wurde sich streng an das Sprichwort gehalten: Seeluft macht durstig und trinken soll man ja bekanntlich ca. zwei Liter am Tag.
Natürlich durfte auch eine ausgiebige Shoppingtour nicht fehlen. Dafür wurde das Städtchen Vlissingen auserkoren. Die Damen kehrten mit einigen Einkaufstaschen ins Feriendomizil zurück. Die Männer staunten nicht schlecht, in welcher kurzen Zeit man so viel schönes kaufen kann.
Etwas betrübt war man am nächsten Tag durch einen Fahrradunfall zwischen Mutter und Tochter, wobei das eine Unfallopfer „nur“ blutige Schürfwunden und blaue Flecken abbekam. Das zweite Opfer hatte sich eine Knieverletzung zugezogen. Trotz Krankenwagen und sehr hilfreichen Unfallersthelfern ist alles noch einmal ziemlich gut ausgegangen. Nachdem die Patientinnen gut verarztet waren, nahm die Truppe erst einmal einen Schluck auf den Schrecken ein. Abends wurde ein Spieleabend eingelegt. Tabu und Personenraten waren die Topspiele der Gruppe, wobei jung und alt mitmachten. Auch durften Lieder aus der Mundorgel nicht fehlen. Am frühen Morgen tanzten die letzten mit Liedern von Wolfgang Petry ins Bett.
Leider gingen die acht Tage an der Nordseeküste viel zu schnell vorbei und man trat Freitag morgens die Heimfahrt nach Engers an. Alle waren sich beim Abschied einig, dass es eine sehr schöne und erlebnisreiche Woche gewesen ist und einer Wiederholung nichts im Wege steht.
Am ersten Tag stand ein ausgiebiger Spaziergang am Strand an.Foto: privat
