NABU Rengsdorf
Es gibt nicht nur Heidschnucken auf der Bonefelder Heide
15 verschiedene Heuschreckenarten und 30 Blütenpflanzen
Rengsdorf. Die Heide ist eine wertvolle und seltene Kulturlandschaft. Um dieses Kleinod, die Bonefelder Heide, vor dem Verbuschen zu schützen, wird sie mit den Heidschnucken des NABU Rengsdorf beweidet. Auf dem nährstoffarmen Boden wachsen viele konkurrenzschwache Arten, die sich auf intensiv genutzten Bewirtschaftungsflächen nicht durchsetzen könnten. Um die Entwicklung der Flora und Fauna der Bonefelder Heide zu bewerten findet alle 2-3 Jahre eine Kartierung der Blumen, Heuschrecken und Schmetterlinge statt. Letzten Juli machte Lara Näckel ein 8-wöchiges Praktikum beim NABU Rengsdorf. Sie studierte an der Universität in Trier und hat mittlerweile ihren Bachelor of Science in Umweltbiowissenschaften. Innerhalb ihres Praktikums bestimmte sie vom 6. Juli bis 14. Juli 20 die Flora und Heuschrecken der Bonefelder Heide. Dafür wurden täglich Heuschrecken mit dem Kecher oder dem Glas gefangen, bestimmt und fotografiert. Lara konnte in diesem Zeitpunkt 15 verschiedene Heuschreckenarten und 30 Blütenpflanzen finden. Die Vielfalt ist enorm. Am 20. Juli 20 lag das Augenmerk auf der Bestimmung der Schmetterlinge. Auf der Homepage des Nabu Rengsdorf findet man den kompletten Praktikumsbericht von Lara Näckel, in dem die Arten sehr detailliert aufgezeichnet wurden.
Pressemitteilung NABU Rengsdorf
