Städtisches Gymnasium Rheinbach
„Es ist immer etwas Glück dabei“
Rheinbach. Voller Stolz brachten gleich drei Schüler des Städtischen Gymnasiums in Rheinbach herausragende Preise aus dem RheinEnergieSTADION in Köln, wo die Preisverleihung des Börsenspiels 2016 der Kreissparkasse Köln stattfand, mit nach Hause. Sie konnten sich in der Wertungsgruppe Sekundarstufe II erfolgreich durchsetzen. Jan Mosblech belegte den ersten Platz, gefolgt von Lina Gerst, die den zehnten Platz erreichte. Jonas Timpe kam auf den 14. Platz. Neben einer Urkunde erhielt Mosblech ein iPad. Darüber hinaus darf sich die Jahrgangsstufe zwölf des SGR mitfreuen, denn ein DJ wird auf Mosblechs Abiturfeier musikalisch kräftig einheizen. Wie der Name des Spiels schon verrät, bietet die Kreissparkasse Jugendlichen der Sekundarstufe I und II einmal jährlich an, sich auf ein Simulationsspiel an der Börse einzulassen. Mit einem fiktiven Startkapital von 50.000 Euro gilt es, in zehn Wochen des spannenden Wettbewerbs unter Beobachtung der realen Aktienkurse sein Kapital möglichst gewinnbringend anzulegen und so sein Wissen und sein Anlegergeschick unter Beweis zu stellen.
„Von den 50.000 Euro müssen maximal 20 Prozent in ein Wertpapier investiert werden“, erklärt Mosblech. „Du musst demnach mehrere gute Wertpapiere haben, um gute Gewinne zu erzielen. Es ist also immer etwas Glück dabei“, schmunzelt er. „Du guckst dir die Quartalszahlen der verschiedenen Firmen an und verschaffst dir einen guten Marktüberblick. So haben Jonas Timpe und ich zum Beispiel mit Lithium-Aktien gute Gewinne erzielt, da Lithium bei der Produktion von Elektroautos verwendet wird.“
Timpe, der vor zwei Jahren bereits den zehnten Platz im Börsenspiel belegte, hatte dieses Jahr nicht so viel Glück: „Wenige Tage vor Spielende stand ich noch auf Platz drei, doch dann fiel ich auf Platz 14 zurück, das ist einfach Pech.“ Trotzdem hat es den drei SGR-Schülern viel Spaß gemacht, so dass sich Mosblechs Studienwunsch schon recht klar umreißen lässt: „Ich kann mir gut vorstellen, Wirtschaftsmathematik zu studieren.“
Merlin Olpen aus der Klasse 6b erreichte bei dem physikalisch ausgerichteten Einzelwettbewerb „PiA - Physik im Advent“, auf den ihn sein Physiklehrer Jan Niemann aufmerksam gemacht hatte, 24 von 24 möglichen Punkten in der Altersgruppe Klasse sechs. Er freut sich nun über einen Experimentierkasten von HCM Kienzel. „Ich habe im Internet gearbeitet“, erklärt Merlin fröhlich. „Wie die 24 Türchen vom Adventskalender habe ich in dieser Zeit jeden Tag ein Experiment gemacht und die Lösung im Internet eingegeben. Die Lösungsvideos konnte ich mir dann immer einige Tage später ansehen. So wusste ich, dass ich alles richtig gemacht habe.“ Die vier Teilnehmer haben nicht nur Preise gewonnen, sondern vor allem Wissen auf ihren Gebieten.
Merlin Olpen darf sich über einen Experimentierkasten freuen.
