Was die Senioren nicht verlernen
Es klappert die Mühle ...
Viel Freude beim Volksliedersingen im Seniorenzentrum
Mülheim-Kärlich. Zu einem musikalischen Leckerbissen hatte der Förderverein des Seniorenzentrum St. Peter in Mülheim-Kärlich eingeladen. Die Bewohner konnten mal wieder richtig in ihrem Liederwortschatz graben und Volkslieder singen. Umgesetzt wurde die Idee von zwei waschechten Mülheimer Musikanten, Hans Baulig mit seiner Gitarre und Heinz-Günther Mallmann mit seinem Schifferklavier. Auf dem Programm standen unter anderem das 500 Jahre alte Volkslied „Wenn alle Brünnlein fließen“ und das etwa gleichaltrige „Es klappert die Mühle am rauschenden Bach“. Auch das Lied von der Loreley, „Ich weiß nicht, was soll es bedeuten“, wurde gerne gesungen. Liedtexte gab es nur, damit man im Notfall darauf zurückgreifen konnte, denn viele Texte sind im Langzeitgedächtnis der Senioren gespeichert und abrufbar. „Jetzt kommen die lustigen Tage“, eine schlesische Volksweise vom Anfang des 19. Jahrhundert, war sicher nicht als Anspielung auf die Situation der Heimbewohner gedacht und auch nicht so verstanden worden. Als Zugabe kam eine Eigenproduktion über Mülheimer Originale wie Probste Peter, de Kerjeschweitzer, Schrubbs Liesel und de Flurschötz zu Gehör, die den 50 Hausgästen sichtlich Freude bereiteten.
