Klimaschutz-Jugendforum an der Realschule plus in Cochem
Es war ein etwas anderer Tag
Der Nachwuchs wollte einen Beitrag auf dem Weg zum Null-Emissions-Landkreis leisten
Cochem. Es war ein etwas anderer Schultag für die Schüler der neunten und zehnten Jahrgangsstufe an der Realschule plus Cochem. Schulleiter Christian Etzkorn empfing die lokale Energieagentur des Landkreises Cochem-Zell „unser-klima-cochem-zell“ und begrüßte alle Beteiligten zum Projektbeginn. „Wir möchten als Schule auch unseren Beitrag auf dem Weg zum Null-Emissions-Landkreis leisten“, betonte er. „Heute bekommt ihr einen ganzen Vormittag die Gelegenheit, euer Klimaschutzwissen auszubauen und euer Handeln in diesem Sinn auf den Prüfstand zu stellen.“ Die Kreisbeigeordnete Anke Beilstein freute sich: „Heute haben wir verschiedene Fachleute für euch gewinnen können, die sich entweder beruflich oder ehrenamtlich auf vielfältige Weise im Klimaschutz einsetzen und euch teilhaben lassen an den gesammelten Erfahrungen“. Die Schüler konnten vorab wählen, in welchem Workshop sie mitarbeiten möchten. Zur Auswahl standen dabei: klimafreundliche Ernährung, Elektromobilität, Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie, Fotovoltaik, Recycling und Wald, „zero waste“, den Wald erleben mit der Rucksackschule und Fleischkonsum.
Klimaschutzmanager Alexander Ehl lieferte den Jugendlichen einen Einstieg ins Thema. „Extremwetter, Dürren und Hitzewellen – die Folgen des vom Menschen verursachten Klimawandels sind schon jetzt zu spüren. Die Wissenschaft ist sich einig: Wir müssen die weltweiten CO2-Emissionen drastisch reduzieren, um einen weltweiten Temperaturanstieg um mehr als 1,5 Grad Celsius und damit unumkehrbare Folgen für das Klimasystem zu verhindern. Heute packen wir das alle gemeinsam an“, motivierte Ehl die Klassen.
In zehn Projektgruppen erarbeiten die Schüler einen ganzen Vormittag lang, wie Klimaschutz im Alltag aussehen kann und welche Stellschrauben jeder Einzelne zur Verfügung hat.
Auch die Elektromobilität war ein Thema.
Eine klimafreundliche Ernährung stand hoch im Kurs.
Verschiedene Fachleute konnten gewonnen werden.
