Kolpingsfamilie Mülheim lädt zum Wintertreff mit interessantem historischem Rückblick ein
„Es war einmal in Mülheim-Kärlich“
Mülheim. Vor 135 Jahren war der 15. Juli 1890 ein denkwürdiger Tag.
Mülheim war eigene Pfarrei und von der Mutterpfarrei Kärlich getrennt worden. Als Pfarrer der neuen Kirchengemeinde Mülheim war von Trier Heinrich Roedelstürtz auserkoren worden und er legte sich in seiner neuen Pfarrei (Bau des Pfarrhauses, der Kirche, des Krankenhauses und des Kindergartens) gewaltig ins Zeug.
Der Tag seines Namenstages sollte es sein. Die neue Kirche war fertig. Die Glockentürme der alten und neuen Mülheimer Kirchen standen im Mittelpunkt des pfarrlichen Geschehens. An diesem Tag wurde das Allerheiligste von der alten Mülheimer Kapelle in der Stadtmitte in die neue Kirche übertragen.
In der neuen Kirche feierte Roedelstürtz, assistiert von den aus Mülheim stammenden Priestern Anton Baulig, Horhausen, und Georg Baulig, Waldbreitbach, das Hochamt. Um 11 Uhr wurde im Gasthof Zils für 60 Personen ein Mittagessen gereicht. Danach ging es mit Regimentsmusik auf die Festwiese in der Ringstraße zum gemütlichem Beisammensein für alle am 1. Kirchweihtag. Die Koblenzer Volkszeitung berichtete 1890 und auch 30 Jahre später nochmals zur Erinnerung an diesen denkwürdigen Tag.
Hierüber und vieles andere mehr soll beim Kolpinger Wintertreff am Sonntag, dem 11. Januar 2026 im Mülheimer Pfarrheim, Bassenheimer Straße, ab 15.00 Uhr nach dem Motto „Es war einmal“ berichtet werden. Voraus geht ein Kaffeeklatsch, zu dem Mitglieder, Freunde und Interessierte herzlich eingeladen sind.
