Allgemeine Berichte | 15.05.2019

Autorenlesung in der Ehemaligen Synagoge Bruttig

„Et woar mäggerlich schie“

Autorin Ulrike Platten-Wirtz und 2. Vorsitzender des Fördervereins Willi Franze. Foto: privat

Bruttig-Fankel. Im Rahmen seines diesjährigen Kulturprogramms lud der Förderverein Ehemalige Synagoge Bruttig e.V. zu einer Lesung ein: Autorin Ulrike Platten-Wirtz las aus ihrem neuesten Krimi „Himmelfahrt“, dessen Handlung wie bei ihrem Vorgängerroman „Am Abgrund“ im Hunsrückort Mörsdorf spielt.

Eine Brandserie hält die Dorfbewohner in Atem und die Unruhe wird noch größer, als im nahe gelegenen Kloster Maria Himmelfahrt im Flaumbachtal (real Kloster Engelport) eine Frauenleiche gefunden wird. Die Protagonisten des Romans, die Journalistin Franka Fröhlich und Kriminalhauptkommissar Jan Berger, begeben sich auf Spurensuche.

Es gelang der Autorin, selbst Hunsrückerin, die Mentalität ihrer Landsleute und das dörfliche Milieu treffend darzustellen, wobei ihre anschauliche Sprache, ihre lebendige Sprechweise und ihr Gespür für sprachliche Nuancen besonders beeindruckten.

Dass Ulrike Platten-Wirtz in den letzten Jahren eine schnell wachsende Fangemeinde für sich gewinnen konnte, liegt aber auch an dem starken Lokalkolorit, das für ihre bisher verlegten Bücher charakteristisch ist.

Ein Zuhörer brachte es abschließend, eine Formulierung der Autorin aufgreifend, auf den Punkt: „Et woar mäggerlich schie“.

Erneut erwies sich der Betraum der früheren Synagoge Bruttig mit seinem spirituellen Ambiente als besonders geeignet für kulturelle Veranstaltungen.

Darum macht der Förderverein Ehemalige Synagoge Bruttig e.V.s nochmals auf sein kultureles Jahresprogramm aufmerksam. Die einzelnen Veranstaltungen werden jeweils in der Lokalpresse publiziert.

Autorin Ulrike Platten-Wirtz und 2. Vorsitzender des Fördervereins Willi Franze. Foto: privat

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