Allgemeine Berichte | 22.06.2023

Erlös des 2. Ettringer Benefiz Vahrieté im Ahrtal überreicht

Ettringer spenden bereits 41.500 Euro für die Freunde an der Ahr

Erneut eine Scheckübergabe im Weinort Rech

Bei der Spendenübergabe (v.l.) Jens Schmitt (Regisseur), Frank-Wolfgang Auvera (Mayschoß), Jörg Berweiler (Orga), Sebastian Sonntag (Zukunft Mittelahr), Thomas Hostert (Ortsgemeinde Rech), Martin Winninger, HaRo Müller, Werner Spitzley (Bürgermeister Ettringen), Alfred Sebastian (Bürgermeister Dernau), Martin Schell (Zukunft Mittelahr), Anne Krämer-Wendel und Olaf Kaltz.  Fotos: BS

Rech. „Benefiz sei Dank“. Insgesamt fünf Varieté-Shows, sowie zusätzlich das Spiel der Lotto-Elf in Ettringen, dem Dorf mit Herz, ergibt Reinerlöse, von sage und schreibe insgesamt 41.500 Euro für die durch die verheerende Flut stark gebeutelten Freunde der bekannten Ahrorte Dernau, Rech und Mayschoß. Der letzte der Schecks über 13.500 Euro wurde in der vergangenen Woche von Ettringens Ortschef, Werner Spitzley, sowie seinen Beigeordneten, Mitgliedern des Gemeinderates und dem Orga-Team an die Freunde in Rech übergeben. Mit dabei auch der vor weiteren Ideen sprühende Regisseur der Benefiz-Varieté-Schauen, Jens Schmitt: „Es hätte in Ettringen im Vorfeld wohl keiner geglaubt, welche Weltklasse-Leistungen wir auf die Bühnenbretter der Ettringer Hochsimmerhalle zauberten. Aber, die Resonanz war enorm, und das Spendenergebnis auch.“ „Das ist eine so hoch angesiedelte Hilfe, die uns alle sehr bewegt hat“, so Dernaus Ortsbürgermeister, Alfred Sebastian bei der Scheckübergabe im Weinort Rech. Er sah zwischen den Ahr-Orten und Ettringen eine große Gemeinsamkeit, durch die auch wertvolle Freundschaften entstanden seien. „Und glauben sie mir, wenn wir diese Freunde nicht gehabt hätten, die uns hochgehalten haben. Da gehören auch die Ettringer dazu, die von Anfang an gesagt haben, wo können wir helfen, wir unterstützen euch mit einer Summe, da kann ich nur sagen, alle, alle Hochachtung.“

Er gab aber auch zu bedenken, dass bei aller Betriebsamkeit und dem Aufbaufleiß der Ahrbürger oftmals Knüppel in den Weg geworfen würden.

„Minister und auch Staatssekretäre sagen uns Hilfe zu, aber dann hat die Bürokratie Oberhand. Wir haben seit zwei Jahren nur noch Provisorien geschaffen, keine vernünftige Straßenbeleuchtung, Metzger oder Dorfkneipe öffnen nicht mehr. Resignation kehrt ein. Alles ist so schwierig in die Wege zu leiten, europaweite Ausschreibungen dauern Monate, es ist eine Katastrophe. Wir möchten wieder Leben in die Orte bringen. Aber wir denken bereits an einen Zeitraum von 10 Jahren, um wieder Normalität in den Dörfern zu haben“, so der Ortsbürgermeister. Es gibt immens viel zu bewältigen, für die ihre Heimat liebenden Menschen. Alle Verantwortlichen agieren mit viel Herzblut. Wie zum Beispiel die Koordinatoren der AöR Zukunft Mittelahr, der Vorstandsvorsitzende Martin Schell aus Dernau und Sebastian Sonntag aus Mayschoss. Oberste Priorität für alle: „Nur Gemeinsamkeit macht stark für eine große Aufgabe“. Was kann denn diese Ettringer Spende bewirken? Für Martin Schell stand fest: „Erstens einmal, jeder Euro ist wichtig, der ankommt, ob nun durch große oder auch kleinere Spenden. Für mich ist der touristische Aufbau der Infrastruktur sehr wichtig. Etwa Beschilderungen, oder gar Kinderspielplätze, Sport- und Freizeit-Angebote in den Orten der Mittelahr, weiter aufzurüsten, für jeden Euro, der nicht gedeckt ist durch den Wiederaufbaufonds, sind wir dankbar. Mit den Spenden, wie auch der von Ettringen, möchten wir einen sichtbaren Mehrwerteffekt schaffen um nachhaltig zu gestalten“, so Schell zu unserer Zeitung. Nach dem Motto „Freundschaft ist ein hohes Gut“, agierte Ettringens Ortschef Werner Spitzley: „Für uns ist es wichtig, diese Hilfe weiter zu führen, eventuell noch ein weiteres Varieté auf die Beine zu stellen, denn es tut uns gut, wenn diese Menschen hier im Ahrtal, sozusagen unsere direkten Nachbarn zu uns, wie auch heute, wieder sagen: „Ihr habt uns nicht vergessen“. BS

Alfred Sebastian, Bürgermeister von Dernau, gab zu bedenken, dass bei aller Betriebsamkeit und dem Aufbaufleiß der Ahrbürger oftmals Knüppel in den Weg geworfen würden.

Alfred Sebastian, Bürgermeister von Dernau, gab zu bedenken, dass bei aller Betriebsamkeit und dem Aufbaufleiß der Ahrbürger oftmals Knüppel in den Weg geworfen würden.

Für Martin Schell (Vorstandsvorsitzender von Zukunft Mittelahr) stand fest: „Jeder Euro ist wichtig, der ankommt, ob nun durch große oder auch kleinere Spenden. Für mich ist der touristische Aufbau der Infrastruktur, Kinderspielplätze und Sportanlagen, sehr wichtig. Mit den Spenden, wie auch der von Ettringen, möchten wir einen sichtbaren Mehrwerteffekt schaffen um nachhaltig zu gestalten“.

Für Martin Schell (Vorstandsvorsitzender von Zukunft Mittelahr) stand fest: „Jeder Euro ist wichtig, der ankommt, ob nun durch große oder auch kleinere Spenden. Für mich ist der touristische Aufbau der Infrastruktur, Kinderspielplätze und Sportanlagen, sehr wichtig. Mit den Spenden, wie auch der von Ettringen, möchten wir einen sichtbaren Mehrwerteffekt schaffen um nachhaltig zu gestalten“.

Jens Schmitt (Ideenfinder und Varieté-Regisseur): „Es hätte in Ettringen im Vorfeld wohl keiner geglaubt, welche Weltklasse-Leistungen wir auf die Bühnenbretter der Hochsimmerhalle zauberten. Aber, die Resonanz war enorm und das Spendenergebnis auch“.

Jens Schmitt (Ideenfinder und Varieté-Regisseur): „Es hätte in Ettringen im Vorfeld wohl keiner geglaubt, welche Weltklasse-Leistungen wir auf die Bühnenbretter der Hochsimmerhalle zauberten. Aber, die Resonanz war enorm und das Spendenergebnis auch“.

Werner Spitzley, Ortsbürgermeister von Ettringen: „Für uns ist es wichtig diese Hilfe weiter zu führen, eventuell noch ein weiteres Varieté auf die Beine zu stellen, denn es tut uns gut, wenn diese Menschen hier im Ahrtal, sozusagen unsere direkten Nachbarn zu uns, wie auch heute wieder sagen: „Ihr habt uns nicht vergessen“.

Werner Spitzley, Ortsbürgermeister von Ettringen: „Für uns ist es wichtig diese Hilfe weiter zu führen, eventuell noch ein weiteres Varieté auf die Beine zu stellen, denn es tut uns gut, wenn diese Menschen hier im Ahrtal, sozusagen unsere direkten Nachbarn zu uns, wie auch heute wieder sagen: „Ihr habt uns nicht vergessen“.

Bei der Spendenübergabe (v.l.) Jens Schmitt (Regisseur), Frank-Wolfgang Auvera (Mayschoß), Jörg Berweiler (Orga), Sebastian Sonntag (Zukunft Mittelahr), Thomas Hostert (Ortsgemeinde Rech), Martin Winninger, HaRo Müller, Werner Spitzley (Bürgermeister Ettringen), Alfred Sebastian (Bürgermeister Dernau), Martin Schell (Zukunft Mittelahr), Anne Krämer-Wendel und Olaf Kaltz. Fotos: BS

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