Allgemeine Berichte | 30.01.2017, 16:01 Uhr

Sinziger Caritas Werkstätten optimierten eigene Produktionsabläufe

Externer Berater half bei der Verbesserung von Warenfluss und Gesundheitsschutz

Der Werkstattbeschäftigte Rainer Uhl (r.) demonstrierte die entwickelten Hilfsmittel, die das Verpacken erleichtern und optimieren; (v.l.) Frank Zenzen und Siegfried Weisbender. Caritas Werkstätten, Sinzig
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Sinzig. Mit 360 Beschäftigten mit Behinderung und 110 Fachkräften gehören die Caritas Werkstätten St. Elisabeth in Sinzig zu den großen Arbeitgebern im Kreis Ahrweiler. „Auch deshalb ist es unsere Pflicht, ein innovativer Dienstleister zu bleiben und wachsam für neue Vorschläge und Ideen zu sein. Daher kam uns das Angebot von Siegfried Weisbender gerade recht, unsere Prozessabläufe im Produktions- und Dienstleistungsbereich einmal unter die Lupe zu nehmen“, so Einrichtungsleiter Frank Zenzen.

Dank der fast viermonatigen ehrenamtlichen Unterstützung des Beraters aus Sinzig konnten die Caritas Werkstätten verschiedene Produktionsprozesse optimieren. So wurde beispielsweise der Warenfluss innerhalb der Arbeitsbereiche verbessert. Zudem wurden praktische Abläufe rund um den Gesundheits- und Schallschutz aufgegriffen, perfektioniert und neue Hilfsmittel entwickelt, was die einzelnen Arbeitsschritte erleichtert und eine noch schnellere Bearbeitung von Kundenaufträgen ermöglicht. „Die Fachkräfte in den Arbeitsbereichen der Caritas Werkstätten haben durchweg positiv auf meine Optimierungsvorschläge reagiert“, so Siegfried Weisbender, der langjährigen Erfahrung als Produktmanager und Produktionsdesigner mitbringt. „Für mich war das hier eine ganz neue Herausforderung. Nicht nur die Ressourcen der Fachkräfte mussten berücksichtigt, sondern auch die Stärken der Menschen mit Behinderung ausgelotet und zu einer Einheit formiert werden“, so der 61-Jährige.

Die Caritas Werkstätten arbeiten für große und weltweit tätige Unternehmen, die immer komplexere Anforderungen an ihre Dienstleister stellen. „Es braucht häufig viele Arbeitsschritte, teilweise auch maschinelle, bevor wir das fertige Produkt für unsere Kunden in den Händen halten. Dabei gilt es, die bei uns beschäftigten Menschen mit Behinderung je nach Fähigkeiten in den Prozess einzubinden“, so Abteilungsleiter Peter Bleidt. „So müssen beispielsweise Arbeitsketten erstellt und Hilfsvorrichtungen gebaut werden, damit der Warenfluss schnell, qualitativ hochwertig und fehlerfrei vonstatten geht.“ Einrichtungsleiter Frank Zenzen ist mit dem Projekt zur Optimierung der Produktionsabläufe zufrieden: „Wir haben festgestellt, dass wir im Grunde bereits sehr gut aufgestellt sind. Durch die umgesetzten Impulse, die Herr Weisbender eingebracht hat, können wir ab sofort vor allem schwierige Kundenaufträge noch professioneller erledigen.“

Pressemitteilung St. Raphael

Caritas Alten- und Behinderten-

hilfe GmbH

Der Werkstattbeschäftigte Rainer Uhl (r.) demonstrierte die entwickelten Hilfsmittel, die das Verpacken erleichtern und optimieren; (v.l.) Frank Zenzen und Siegfried Weisbender. Foto: Caritas Werkstätten, Sinzig

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