Allgemeine Berichte | 17.02.2016

Verbundkrankenhaus Linz-Remagen

Fachexperte vor Ort

Linzer Kardiologe Dr. med. Achim Viktor referiert in Berlin und Mannheim

Dr. med. Achim Viktor.privat

Linz/Remagen. Auf Grund der demographischen Entwicklung steigt das Risiko von chronischen Erkrankungen, dies führt zu neuen Herausforderungen für Einrichtungen der Gesundheitsversorgung wie dem Verbundkrankenhaus Linz-Remagen. Mit zunehmendem Lebensalter steigt das individuelle Krankheitsrisiko; auch für das gleichzeitige Auftreten mehrerer chronischer Krankheiten, der sogenannten Multimorbidität. Insbesondere bei den chronischen Erkrankungen ist eine hohe Therapietreue (Adherence) hinsichtlich der Pharmakotherapie und Lebensstilmodifikation elementar wichtig.

Nach Schätzungen der WHO (World Health Organisation) zeigt sich, dass aber mehr als 50 Prozent der Medikamente, die chronisch Kranken verschrieben werden, nicht eingenommen werden. Auch zeigen nur noch weniger als 40 Prozent der kardiovaskulär erkrankten Patienten zwölf Monate nach dem Besuch beim Kardiologen eine proaktive Lebensführung.

Die Folgen zeigen sich bereits kurzfristig: Die Behandlung bleibt erfolglos, der Gesundheitszustand verschlechtert sich, die Lebensqualität und nicht zuletzt die Lebenserwartung der Betroffenen sinken. In Berlin sprachen neben Dr. med. Achim Viktor, Oberarzt des Franziskus-Krankenhauses in Linz, unterschiedliche Fachexperten über Konzepte und Innovationsmöglichkeiten, um ärztlich begleitet die Therapietreue von chronisch erkrankten Patienten zu verbessern. Insbesondere wurden der Stellenwert und das Potenzial von interaktiven, patientenzentrierten und online unterstützten Therapiebegleitprogrammen herausgestellt.

Am 9. April wird Herr Viktor auf dem Internistenkongress als größtem deutschen Ärztekongress erneut zum Thema Therapie-Adherence bei chronisch kranken Patienten sprechen. Mit einem breiten und aktuellen Themenspektrum unter dem Leitthema „Demographischer Wandel fordert Innovation“ präsentiert der Internistenkongress einen Überblick über relevante Weiterentwicklungen aller Schwerpunkte der Inneren Medizin vom 9. bis 12. April in Mannheim. „Mit Herrn Viktor haben wir einen ambitionierten und fachkompetenten Arzt gewonnen, mit dem wir unser kardiologisches Behandlungsangebot im Verbundkrankenhaus Linz-Remagen weiter ausbauen können. Wir freuen uns, Dr. med. Achim Viktor in unserem Team zu haben,“ betont Thomas Werner, Verwaltungsdirektor des Verbundkrankenhaus Linz-Remagen.

Herr Viktor ist seit dem 1. Dezember 2015 ein weiterer Oberarzt in der Inneren Medizin in Linz. Er ist Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie und besitzt die Zusatzbezeichnung Palliativmedizin. Des Weiteren besitzt er eine Weiterbildung in Ernährungsmedizin und Rehamedizin. Gemeinsam mit Dr. med. Zeiler aus der Anästhesie betreut Herr Viktor als Oberarzt die interdisziplinäre Intensivstation und Überwachungseinheit (IMC).

Dr. Viktor engagiert sich aktuell für den Aufbau einer Herz-Lungen-Station, die den Schwerpunkt in der Behandlung von Patienten mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz und COPD (Chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung) haben und damit eine Versorgungslücke überregional schließen wird. Auf dieser Station werden die Patienten von einem interdisziplinären Team aus Ärzten mit den Schwerpunkten Innere Medizin, Pulmologie, Kardiologie und Therapeuten mit dem Schwerpunkt Sporttherapie, Physiotherapie und Ernährungsberatung betreut.

„Durch die Inklusion einer weitergebildeten Atemtherapeutin, einer speziell geschulten Herzinsuffizienz-Schwester und der bereits etablierten ärztlichen Kompetenz in Palliativmedizin und Schmerztherapie liegt unser Fokus neben der akuten medizinischen Versorgung – aber auch in der nachhaltigen Verbesserung der Lebensqualität unserer Patienten,“ resümiert Dr. Viktor.

Pressemitteilung Verbund-

krankenhaus Linz-Remagen

Dr. med. Achim Viktor.Foto: privat

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