Fünf Tage Kirmestrubel in Bad Neuenahr
Fahrgeschäfte, Festzelt und Kirmes-Klassiker
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Mit dem Fassanstich durch Bürgermeister Pascal Rowald, „assistiert“ von Ortsvorsteher Richard Lindner und dem ersten Beigeordneten Peter Diewald, startete am vergangenen Freitag die traditionelle Kirmes in Bad Neuenahr. Und zwar dort, wo es nicht nur viele Neuenahrer während der fünftägigen Kirmes immer wieder hinzieht: am Festzelt der freiwilligen Feuerwehr. Eine Mischung aus Kult, Stimmung, kühlem vom Fass und leckerem vom Grill. Mancher sagt gar, dass ein Besuch der Neuenahrer Kirmes ohne den Genuss des „Feuerwehr-Spießbratens“ mit der legendären Zwiebelsauce unmöglich ist. Für ein besonders buntes Bild im Zelt (und nicht nur dort) sorgte die Gruppe des „Großen Siedershof“ mit ihren Trachten, die eigens aus Schwäbisch Hall angereist war. Den Kontakt hierzu hatte der Geschäftsführer der Aufbau- und Entwicklungsgesellschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler, Herman-Josef Pelgrim, hergestellt. Er war von 1997 bis 2021 Oberbürgermeister von Schwäbisch Hall. Das „Feuerwehrzelt“ war zugleich auch das westliche Ende der Kirmes, die sich vom Bahnhof über die Hauptstraße, den „Moses-Parkplatz“ und den „Alter Markt“ bis hierhinzog. Über 50 Schausteller sowie zahlreiche Imbiss- und Süßwarenstände sorgten hier für all das, was ein solches Volksfest ausmacht. Die Fahrgeschäfte reichten vom Kinderkarussell bis hin zu Klassikern wie Autoscooter oder der Berg- und Talbahn „Beach Party“. Für den Nervenkitzel standen des riesige Schwinggerät „Nessy“ und dass sich hoch oben schnell drehende Kettenkarussell „Sky Swing“ zur Verfügung. Und für noch mehr Höhenblicke gab es das große Riesenrad der Schaustellerfamilie Gormanns und Söhne, dessen Gondeln sich bis auf die schwindelerregende Höhe von über 35 Metern hinaufdrehten. Die Preisgestaltung war bei den großen Fahrgeschäften in etwa wie im vergangenen Jahr und schwankte zwischen 4,50 und 5 Euro pro Fahrt. Gebrannte Mandeln waren das halbe Pfund für 8, die Portion Backfisch für 7,50 Euro zu haben. Los-, Wurf- und Schießbuden, Automaten, sowie das in Neuenahr seit Jahrzehnten an gleicher Stelle zu findende „Kamelrennen“ rundeten das Ganze perfekt ab.
Das große Riesenrad bot vor allem abends ein beeindruckendes Bild.
Eine Kirmes ohne Schießbuden? Kaum vorstellbar!
Das kulinarische Angebot war überaus vielseitig.
Fotogalerie: Kirmes Bad Neuenahr
Es war einiges los auf der Kirmes in Bad Neuenahr! Deshalb gibt es hier etliche Bilder davon!
: Von der Neuenahr Kirmes nicht wegzudenken ist das Festzelt der Freiwilligen Feuerwehr Bad Neuenahr, hier unter anderem mit Ortsvorsteher Richard Lindner (hinten rechts), sowie Löschzugführer Sascha Radermacher (hinten links) und dessen Stellvertreter Robert Helmrich (hinten Mitte). Fotos: DU