Die Gebrüder-Grimm-Grundschule führte ihren Realverkehrstag durch
Fahrrad für die Verkehrserziehung
Rheinbreitbach. Die Verkehrssicherheitsberaterin der Polizeiinspektion Linz, Hauptkommissarin Nadine Engebrecht, war Ende voriger Woche wieder zu Gast in der Gebrüder-Grimm-Grundschule, die mit den Dritt- und Viertklässlern den traditionellen Verkehrssicherheitstag aus Fahrrädern durchführte. Gute Nachricht: Es gab keine Noten, Minuspunkte sammeln konnte man allerdings schon und das bereits bevor es hieß: „Aufsteigen und losfahren!“ Um „Mit Sicherheit ans Ziel“ zu kommen, stand zunächst bei allen ein Sicherheitscheck im Park der Oberen Burg auf dem Programm. Erst wessen Fahrrad diesen ohne Beanstandung überstanden hatte, durfte sich mit Nadine Engebrecht auf eine Fahrt durch den Ort begeben.
Damit die Hauptkommissarin diesen Realverkehrstag nicht nur in Rheinbreitbach, sondern auch an den anderen von ihr bei der Radfahrausbildung betreuten 13 Grund- und Förderschulen im Einzugsgebiet der Polizei-Inspektion Linz durchführen kann, hatte die Kreisverkehrswacht (KVW) Neuwied Sponsoren gesucht und gefunden, um Nadine Engebrecht ein neues Fahrrad zur Verfügung zu stellen. Übergeben wurde ihr dieses in Rheinbreitbacher von ihrem Vorgänger, dem heutigen KVW-Geschäftsführer Lothar Lenz in Anwesenheit von Rektorin Patricia Schon-Ohnesorge und deren Kollegin von der Bad Hönninger Mariengrundschule, der Kreis-Fachberaterin „Verkehrserziehung“ Andrea Winkelmann, sowie dem Regionalmarktleiter der Volks- und Raiffeisenbank Neuwied-Linz, Ulrich Runkel, der die Sponsoren vertrat.
„Zum Einsatz kommt das neues Rad natürlich auch auf dem Verkehrsübungsplatz in Rheinbrohl während meiner Fahrradausbildung. Es ist aber ungemein wichtig, das dort in einem Schonraum theoretisch Erlernte im realen Verkehrsraum in die Praxis umzusetzen“, begründete Nadine Engebrecht die Rundfahrt über eine gängige Strecke im öffentlichen Verkehrsraum unter ihrer pädagogisch geschulten Aufsicht und mit entsprechenden Anleitungen.
Nachdem die Schüler ihre Tour, natürlich sicher behelmt, über die Schulstraße, den Grendel und die Westerwaldstraße, zur Haupt- sowie zur Bürresheimer Straße und weiter über die Josef- und die Schulstraße absolviert hatten, warteten auf die Radler schon die acht Stationen des ADAC-Parcours „Wer wird Fahrrad-Champion“. Aufgebaut hatten diesen Mitglieder des Elternbeirates auf der Schulsportanlage. „Bei den Prüfungen kommt es nicht darauf an, schnell zu fahren, sondern sich wie im Straßenverkehr korrekt und fehlerfrei zu verhalten“, so Patricia Schon-Ohnesorge. Schon beim Start konnte man Minuspunkte sammeln, wenn man losgefahren war, ohne sich zuvor nach links umgeschaut zu haben. „Danach geht es um die Motorik, Geschicklichkeit und Koordination, was natürlich auf dem gesamten Rund permanent Konzentration voraussetzt“, so eine Mutter, die am „Kreisel“ als Schiedsrichterin fungierte. So würde etwa, mit Ausnahme beim abschließenden Bremstest oder wenn man an einer Station warten müsse, das Abstützen am Boden oder an den jeweiligen Geräten pro Aufgabe mit einem Fehlerpunkt gewertet, mehrfaches „Fußen“ würde mit zwei, ein Sturz sogar mit drei Punkten zu Buche schlagen.
Im Gegensatz zu dem zehn Zentimeter schmalen Spurbrett, das von den meisten Kids ohne Schlenker passiert wurde, bereitet die große Acht, deren schmale „Fahrbahn“ eine Doppelreihe Holzklötzchen bilde einigen Radlern doch Schwierigkeiten. Immer wieder fiel ein Klötzchen um, ja einige Prüflinge verließen sogar einen der Kreise, was ihnen reichlich Punkte einbrachte. Wer schließlich das drei Meter lange Schrägbrett passiert und auch den Spurwechsel absolviert hatte, näherte sich mit dem Slalom dem Ende des Parcours. Sechs Stangen galt es zu umkurven und das erstmals auf Zeit. Wer dabei aber zu viel Gas gegeben hatte, dem fiel es wiederum schwer, innerhalb der anschließenden 2,5 Meter langen Zone abzubremsen und zum sicheren Stand zu kommen. „Einige, die sich hier zu sicher gefühlt haben und meinten, sie wären schon der Fahrrad-Champion, haben hier zu guter Letzt noch Federn lassen müssen“, so eine Schiedsrichterin.
DL
Wer die Slalomstrecke erreicht hatte, hatte auch das Ziel des ADAC-Parcours vor Augen.
Nach dem Rad-Sicherheitstest machten sich die Schüler auf die Strecke durch den Ort.
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