Allgemeine Berichte | 27.08.2024

Auf erste Sachbeschädigung folgte nun totale Verwüstung in der Gemeinde Wachtberg

Fahrradstraßen-Schranke völlig zerstört

Unbekannte haben die Schranke gänzlich abgebrochen. Fotos: Gemeinde Wachtberg/dw

Wachtberg-Berkum/Gimmersdorf. An Dreistigkeit nicht zu überbieten: Wurde die erst im Juli auf dem zur Fahrradstraße erklärten „Berkumer Weg“ installierte Schranke schon wenige Wochen später durch mutwilliges Öffnen beschädigt, so ist die Schranke von Unbekannten jetzt abgebrochen und gänzlich zerstört worden.

Zur Erinnerung: Der „Berkumer Weg“ war, nachdem die Umgehungsstraße um Gimmersdorf fertiggestellt worden war, zur Fahrradstraße umgewidmet worden. Damit sollte ein sicherer Lückenschluss im Radwegnetz erfolgen, denn auf Fahrradstraßen dürfen eben nur Zweiräder fahren. Einzig für Feuerwehren und die lokal betroffenen Landwirte mit dort angrenzenden Feldern gab es Ausnahmeregelungen. Da aber wiederholt Privatpersonen mit PKWs die neue Regelung missachteten und die Fahrradstraße befuhren, wurde im Juli eine Schranke installiert – mittig auf der Wegstrecke zwischen Berkum und Gimmersdorf. Noch im gleichen Monat kam es zu einer ersten Sachbeschädigung. Ein Augenzeuge konnte beobachten, wie eine PKW-Fahrerin die Schranke mit Gewalt öffnete, mit dem Auto durchfuhr und die Schranke im Nachhinein wieder schloss. Der Zeuge konnte Beweisfotos von der Tat und dem Kennzeichen des PKW machen. Ein Schaden in vierstelliger Höhe war die Bilanz nach diesem ersten Vorfall. War dieser Vorgang schon ein starkes Zeichen von Rücksichtslosigkeit, so ist der jetzt zweite Fall an Dreistigkeit nicht zu übertreffen. Unbekannte haben die Schranke nun komplett abgebrochen und damit restlos zerstört – ein Totalschaden.

Die Gemeinde Wachtberg macht nochmals darauf aufmerksam, dass für den Schutz der Fahrradfahrer und Fußgänger Steuergelder genutzt werden. Dieser Schutz für die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere auch Schulkinder, wurde durch das Handeln dieser rücksichtslosen Personen gefährdet. Derlei Vorfälle werden rechtlich von der Gemeinde Wachtberg verfolgt.

Um die wiederholte Zerstörung einer neuerlich aufgestellten Schranke gleicher Machart zu verhindern, laufen jetzt Überlegungen, dort eine andere Form der Sicherung zu errichten. Dies wird mit deutlich höheren Kosten verbunden sein. Kosten, die letztlich die Allgemeinheit trägt… und das alles nur wegen der Uneinsichtigkeit einiger weniger.

Pressemitteilung

Gemeinde Wachtberg

Mutwillige Zerstörung… die dabei entstandenen spitzen Kanten wurden vom Ordnungsaußendienst umgehend mit rot-weißem Band sicherheitstechnisch kenntlich gemacht.

Mutwillige Zerstörung… die dabei entstandenen spitzen Kanten wurden vom Ordnungsaußendienst umgehend mit rot-weißem Band sicherheitstechnisch kenntlich gemacht.

Unbekannte haben die Schranke gänzlich abgebrochen. Fotos: Gemeinde Wachtberg/dw

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Imageanzeige
3+1 Aktion
2+1 Aktion
150 Jahre Zeitungsgeschichte
Jubiläum Krupp Verlag
Filiale Andernach
Empfohlene Artikel
Foto: Vanessa Strohe, LBM Cochem-Koblenz
40

Remagen-Kripp. Der Wiederaufbau im Ahrtal erreicht einen weiteren wichtigen Meilenstein: Für den Neubau der Kläranlage Untere Ahr im Auftrag des Abwasserzweckverbandes Untere Ahr wird eine direkte Anbindung an die B 266 geschaffen. Mit einem Investitionsvolumen von ca. 240 Millionen Euro zählt die neue Kläranlage zu den größten Wiederaufbauprojekten im Ahrtal und bildet einen wesentlichen Baustein für eine zukunftssichere Abwasserinfrastruktur.

Weiterlesen

Der „Hungerfelsen“ bei Kripp. Foto: Rolf Niemeyer
133

Kripp. Aufgrund der anhaltenden Dürre sinken die Pegelstände des Rheins momentan. Eine Folge der sinkenden Pegelstände hat BLICK aktuell-Leser Rolf Niemeyer festgehalten: Bei Kripp hat er den „Hungerfelsen“ im Flussbett abgelichtet – also eine Wasserstandsmarkierung, die nur bei extremem Niedrigwasser sichtbar wird und früher deshalb drohende Hungersnöte durch Dürre signalisierte. Rolf Niemeyer schreibt zu seinem Foto:

Weiterlesen

Weitere Artikel
Am Sasmtag 19.September heißt es wieder „Andernach tanzt“
590

„Anzeige“ Andernach. Die Andernacher Tanzparty geht in die vierte Runde. Unter dem Motto „Andernach tanzt“ wird es am Samstag, 19. September 2026 unter anderem wieder zahlreiche „Disco-Foxtrott Runden“ mit Musik der vergangenen 60 Jahre geben. Für beste Partystimmung sorgt der von den HR 1 Dancefloor bekannt Video-DJ Peter Baur mit alten und auch aktuellen Top Hits. Musikvideos auf Großleinwand, die Fotobox sowie eine Cocktailbar sind eingeplant.

Von Thomas Manstein aus Sinzig

Weiterlesen