Allgemeine Berichte | 22.09.2022, 11:41 Uhr

Projekt „Leben und Älter werden in Remagen mitgestalten“

Fahrradtour im Siegbogen

Der Stopp im Biergarten an der Siegfähre nahe der Mündung in den Rhein wurde von allen begrüßt.  Foto: privat
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Remagen. Wie schon im vergangenen Jahr hatte Tourleiter Peter Weiler eine jetzt schon mit Tradition verbundene Tourstrecke entlang der Sieg ausgesucht. Zehn Teilnehmer starteten am Bahnhof Remagen zu einer neuen Fahrradtour im Rahmen des Projektes „Leben und Älter werden in Remagen mitgestalten“. Zunächst ging es mit dem Zug (RE 5) nach Köln Hbf. Eine Einteilung in zwei Teilgruppen zum schnelleren Einstieg in den Zug erwies sich als völlig unnötig, da im Zug reichlich Platz auch für die Fahrräder vorhanden war.

Obwohl es der letzte Gültigkeitstag des 9 Euro-Tickets war, verlief die Fahrt wie auch der Umstieg in Köln Hbf in die S-Bahn nach Hennef im Siegbogen sehr entspannt, sodass die Gruppe planmäßig ihren Ausgangspunkt der Fahrradtour erreichte. Nachdem dort ein weiterer Teilnehmer dazu gestoßen war, der auch die Hinfahrt von Kripp aus mit dem Fahrrad zurückgelegt hatte, begrüßte Peter Weiler, neben Jürgen Becker einer der beiden Organisatoren der Tour, die Fahrtteilnehmerinnen und -teilnehmer.

In der kurzen Ansprache brachte Weiler seine Freude zum Ausdruck, dass die Hinfahrt so unproblematisch und zügig vonstattenging. Dann skizzierte er den Verlauf der Tour nach Remagen, und der anvisierte Stopp im Biergarten an der Siegfähre nahe der Mündung in den Rhein wurde von allen begrüßt. Bei trockenem, fast windstillem und von den Temperaturen her angenehmem Wetter ging es dann fast ausschließlich auf Radwegen entlang der Sieg auf die 55 km lange Strecke. Trotz einiger schlecht oder gar nicht ausgeschilderter Umleitungen, die aufgrund von Sperrungen notwendig wurden, erreichte die Gruppe zur Mittagszeit den herrlich gelegenen Biergarten an der Siegfähre. Gestärkt durch die Rast ging es auf die romantisch anmutende Treidelfähre und in der Höhe von Schwarzrheindorf stießen die Radlerinnen und Radler auf den Rheinradweg in Richtung Bonn. Ohne Zwischenfälle gelangte die Gruppe nach der Fahrt über die Konrad-Adenauer-Brücke, durch die Rheinaue am Rhein entlang wieder zum Ausgangspunkt Remagen. An der Rheinpromenade vor dem Brauhaus kam fast die gesamte Gruppe zusammen und bei kühlen Getränken ließ man die Fahrt Revue passieren.

Alle waren sich einig, dass der Tag tolle Erlebnisse brachte und viele waren überrascht, wie idyllisch die Siegauen mit ihren Graureihern und vielen anderen Tierarten sind. Ein Teilnehmer glaubte sogar, einige Störche gesehen zu haben, ein anderer schrieb in seiner Mail an die Organisatoren: „Dazu kommt, dass meine Frau und ich einen ganz anderen Eindruck von diesem Bereich der Sieg bekommen haben. Wenn wir in dieser Region mit dem Auto unterwegs sind, empfinden wir diese als Ballungsgebiet und stressig. Auch die Teilnehmer haben dazu beigetragen, dass die Tour so angenehm verlaufen ist.“

Der Stopp im Biergarten an der Siegfähre nahe der Mündung in den Rhein wurde von allen begrüßt. Foto: privat

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