Foto-Ausstellung mit dem Schwerpunktthema „Klima“ noch bis zum 2. Mai in der Kreisverwaltung Neuwied
Fairtrade-Ziele anschaulich in Szene gesetzt
Kreis Neuwied. Noch bis Donnerstag, 2. Mai präsentieren die „Fairtrade Towns“ Landkreis und Stadt Neuwied über ihre Lokale Agenda und die Steuerungsgruppe im Foyer des Haupthauses der Kreisverwaltung Neuwied in der Wilhelm-Leuschner-Straße 9 eine Foto-Ausstellung zum Schwerpunktthema „Klima“. Auf insgesamt sieben Infotafeln wird eines der wichtigsten politischen Felder des 21. Jahrhunderts aufgefächert.
„Die Informationen in Wort und Bild veranschaulichen, wie Fairtrade die Ziele der Vereinten Nationen für nachhaltige Entwicklung, insbesondere im Bereich des Klimas und der Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Kleinbauernfamilien in Afrika, Lateinamerika und Asien, umsetzt“, weist Landrat Achim Hallerbach auf die inhaltliche Ausrichtung der Ausstellung hin.
Gemeinsam mit Oberbürgermeister Jan Einig schätzt sich der Landrat glücklich, dass der Landkreis und die Stadt Neuwied im Jahr 2018 erfolgreich den Titel „Fairtrade Towns“ hatten erwerben können, seitdem wurde die Auszeichnung zum mittlerweile dritten Mal verlängert. Die Fairtrade-Towns stellen sich alle zwei Jahre der Überprüfung durch „Fairtrade Deutschland e.V.“, um sicherzustellen, dass die Ziele des fairen Handels fortlaufend verfolgt werden.
„Ein wichtiges Ziel von Fairtrade ist es, Kleinbauern zu informieren und zu schulen, wie sie sich an die Klimakrise anpassen können. Der Aufbau demokratischer Organisationsstrukturen stärkt die Zusammenarbeit und ermöglicht Investitionen in eine klimaresilientere Zukunft“, betont Landrat Hallerbach und Oberbürgermeister Jan Einig fügt hinzu: „Die Fotoausstellung eröffnet die Möglichkeit, sich über die direkten Auswirkungen des Klimawandels auf Produzenten in Entwicklungsländern zu informieren. Zugleich erlangen Besucherinnen und Besucher Kenntnis darüber, wie Fairtrade dazu beiträgt, diesen Herausforderungen zu begegnen.“
Die Fairtrade-Bewegung lebt von lokalen Unterstützern, wie Gastronomen, Einzelhändlern, Kirchengemeinden, Schulen, Kindertagesstätten und Vereinen. Auf diese Basis weist auch Wolfgang Rahn, Vorsitzender der Lokalen Agenda, hin. „Sie sind es, die den fairen Handel in Stadt und Kreis Neuwied vorantreiben können!“
Gerne werden auch weitere Gastronomiebetriebe, Einzelhändler, Kirchen, Vereine oder Schulen in die Liste der Unterstützer der Fairtrade-Kampagne aufgenommen. Interessierte Rückfragen beantworten Angelina Zahn von der Kreisverwaltung Neuwied (Telefon: 0 26 31/80 36 93, E-Mail: angelina.zahn@kreis-neuwied.de) und Alena Linke von der Stadtverwaltung Neuwied (Telefon: 02631/80 26 39, E-Mail: alinke@neuwied.de) gerne. Weitere Informationen zu den Aktivitäten der Arbeitsgruppen gibt es auf der Homepage der Lokalen Agenda: www.agenda-ring.de.
Pressemitteilung
Kreis Neuwied
