Cochemer Weihnachtsmarkt ist ein Besuchermagnet
Farbenfrohes Lichterspiel und viele Leckereien
Cochem. Schon vor der offiziellen Eröffnung des diesjährigen Weihnachtsmarktes durch Stadtbürgermeister Walter Schmitz nebst Weinmajestäten, war auf der städtischen Adventsmeile bereits frühzeitig ein dichtes Gedränge von erwartungsfreudigen Besuchern angesagt. Die konnte heuer auch ein nasskaltes Wetter nicht von einem Bummel entlang der zahlreichen Marktstände abhalten. Kein Wunder, denn ein farbenfroh leuchtendes und blinkendes Lichtermeer lockte mit Einbruch der Dunkelheit ebenso wie der herrliche Duft von heißen Maronen, frisch gebrannten Mandeln, Zimtplätzchen und dampfenden Glühwein. Letzteren gab es wahlweise in roter oder weißer Ausführung, was dem unterschiedlichen Geschmack der vielen Hundert Besucher sehr entgegenkam. Zu diesem beliebten Wintergetränk gesellten sich überdies Tee mit Rum sowie süffige Punsch-Variationen für Erwachsene und Kinder. Obwohl vom Nachwuchs vorzugsweise die Tasse mit heißem Kakao und Sahnehaube erwünscht war, entschieden sich auch viele für den alkoholfreien Punsch. Wer es als Genießer nicht so mit den flüssigen Kalorienbomben hatte, den sah man verstärkt am Stand mit dem Angebot feiner Kaffeespezialitäten seinen Stammplatz einnehmen. Auch hier kamen deren bekennende Freunde in Cochem nicht zu kurz. Selbst an den Buden mit den hochprozentigen Seelenwärmern gingen unter anderem so manche Adventsbrandys und Weihnachtslikörchen über die Theke. Einen deutlichen Zuckerrand hinterließen unzählige knusprigen Waffeln an Kindermündern, wobei mit knusprig frittierten Kibbelingen auch holländische Leckerbissen hoch in der Gunst der Marktfreunde standen. So lag der rote Bratapfel mit Marzipan am Spieß in der Gunst des jungen Publikums wieder weit vorn, während die älteren Semester sich lieber den Reibekuchen mit Apfelkompott zu Gemüte führten. Zwar war in diesem Jahr auch der Marktplatz wieder mit einem Glühweinstand ausgestattet, jedoch lockte es die überwiegende Zahl an Marktfreunden tatsächlich auf den Endertplatz. Den hatten die Offiziellen in ein schmuckes kleines Weihnachtsdorf mit einem trefflich geschmückten Weihnachtsbaum in dessen Mitte verwandelt, weshalb man sich von hier nur ungern verabschiedete. Grund hierfür waren neben der großen Angebotsvielfalt an süßen und deftigen Gaumenfreuden auch diverse Standbetreiber die mit kunstvollen Bastel- und Handarbeiten sowie geschmackvollem Advents- und Weihnachtsschmuck aufwarteten. Zudem traf der mit angenehm dämpfenden Holzhackschnitzeln komplett bedeckte Boden auf viel Besucherlob. Highlight für die Kleinsten war einmal mehr das permanent umlagerte Kinderkarussell, während die älteren Besucher den Markttrubel mit der beleuchteten Reichsburg im Hintergrund vielfach zum Handy-Schnappschuss des Tages auserkoren. Für gute Unterhaltung mitten im Marktgeschehen sorgten fernerhin gern gesehene Live-Acts auf der Adventsbühne. TE
Ein buntes Lichtermeer inklusive beleuchteter Reichsburg waren abermals der Hingucker beim Cochemer Markt.
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