Allgemeine Berichte | 21.03.2018

79 neue deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger

Feierliche Einbürgerung im Kreishaus

Landrat Sebastian Schuster (r.), Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises (l.), und Lukman Al-Barznji mit seinen Söhnen Lauand und Aland.

Rhein-Sieg-Kreis. Der Rhein-Sieg-Kreis hat 79 deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger mehr! 46 Frauen, 31 Männer sowie zwei Kinder und Jugendliche haben jetzt im Wege der Einbürgerung die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten. Landrat Sebastian Schuster händigte den Neubürgerinnen und Neubürgern nicht nur gemeinsam mit Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises, ihre Urkunden aus, sondern stellte auch ihr Faktenwissen über den Rhein-Sieg-Kreis auf den Prüfstand. Auch wenn noch nicht alle Zahlen perfekt „saßen“, gab er den frisch gebackenen deutschen Staatsangehörigen die besten Wünsche mit auf den Weg: „Der heutige Tag ist ein ganz besonderer für Sie – ich hoffe, dass Sie sich lange und positiv an ihn erinnern werden“, sagte Landrat Sebastian Schuster. „Unser hervorragendes, tragfähiges System beweist, wie klug die Mütter und Väter unseres Grundgesetzes agiert haben – leisten auch Sie Ihren Beitrag zur Gestaltung der demokratischen Grundordnung, indem Sie Ihr Wahlrecht wahrnehmen!“. Auch Lukman Al-Barznji, der aus dem Irak kommt, und seine Söhne Lauand (13) und Aland (11) können die Frage nach ihrer Staatsangehörigkeit jetzt mit „deutsch“ beantworten. Seit 1997 lebt der Familienvater, der aktuell in Rheinbach zu Hause ist, bereits in Deutschland. Angekommen ist er schon längst, nur der deutsche Pass fehlte noch, deswegen hat er sich ganz bewusst für die deutsche Staatsangehörigkeit entschieden.

Die neuen Deutschen Staatsangehörigen

Mit neun Personen stammt der überwiegende Teil der Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber aus der Türkei. Danach folgt mit sieben Personen als Ursprungsland Griechenland. Die übrigen Einbürgerungsbewerberinnen und Einbürgerungsbewerber besaßen bisher die Staatsangehörigkeit nachfolgender Staaten: Ägypten (1), Äthiopien (1), Afghanistan (1), Bangladesch (1), Belgien (1), Bolivien (1), Bulgarien (4), Frankreich (4), Großbritannien (3), Indien (1), Indonesien (2), Irak (2), Iran (5), Italien (3), Kamerun (2), Kasachstan (1), Republik Kosovo (6), Marokko (4), Mazedonien (1), Republik Moldau (2), Montenegro (1), Niederlande (1), Österreich (1), Peru (1), Polen (3), Rumänien (3), Serbien (1), Spanien (2), Syrien (1), Tschechische Republik (2) und Tunesien (1). Die Einbürgerungsbewerberinnen und - bewerber wohnen derzeit in folgenden Kommunen des Rhein-Sieg-Kreises: 1 in Alfter, 2 in Bad Honnef, 3 in Bornheim, 2 in Eitorf, 6 in Hennef, 9 in Königswinter, 4 in Lohmar, 4 in Much, 8 in Niederkassel, 3 in Rheinbach, 15 in Sankt Augustin, 13 in Siegburg, 1 in Swisttal, 2 in Wachtberg und 6 in Windeck. Von den 79 Einbürgerungskandidatinnen und - kandidaten wurden 19 bereits in der Bundesrepublik Deutschland geboren. Vor der eigentlichen Einbürgerung gaben die neuen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger ein Bekenntnis auf das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ab; dieses lautet: „Ich erkläre feierlich, dass ich das Grundgesetz und die Gesetze der Bundesrepublik Deutschland achten und alles unterlassen werde, was ihr schaden könnte.“ Dieses Bekenntnis wurde mit dem Singen der deutschen Nationalhymne bekräftigt.

Pressemitteilung

des Rhein-Sieg-Kreises

Landrat Sebastian Schuster (r.), Ludwig Neuber, Neubürgerbeauftragter des Rhein-Sieg-Kreises (l.), und Lukman Al-Barznji mit seinen Söhnen Lauand und Aland. Foto:

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