Allgemeine Berichte | 23.01.2026

Das Tierheim Andernach präsentiert seine „Tiere der Woche“.

Fellnasen suchen Familienanschluss

Stefana. Fotos: privat

Andernach. Das Tierheim Andernach präsentiert seine „Tiere der Woche“.

Stefana wurde gemeinsam mit ihren Kitten durch eine Lebendfalle gesichert und ins Tierheim gebracht. So konnte die kleine Familie in Sicherheit gebracht werden. Aufgrund ihrer bisherigen Lebensgeschichte und vermutlich wenig positiver Erfahrungen mit Menschen zeigt sich Stefana aktuell noch sehr unsicher. Sie versteckt sich lieber und beobachtet alles aus der Distanz. Doch Stefana ist eine sanfte Katze, die mit Ruhe, Geduld und viel Einfühlungsvermögen ganz bestimmt Vertrauen fassen wird. Wer ihr Zeit lässt, nichts erzwingt und sie in ihrem eigenen Tempo ankommen lässt, hat die besten Chancen, später eine verschmuste Begleiterin an seiner Seite zu haben.

Da Stefana aus dem Freileben kommt, sucht sie ein Zuhause, in dem ihr nach einer angemessenen Eingewöhnungszeit sicherer Freigang in einem verkehrsberuhigten Bereich ermöglicht werden kann. Ein ruhiger Haushalt bei verständnisvollen Menschen, idealerweise mit etwas Katzenerfahrung, wäre perfekt für sie.

Alma ist ca. sieben Jahre alt. Als sie ins Tierheim kam, war sie sehr unsicher und überfordert. Doch das hat sich schnell gelegt und Alma entpuppte sich als sehr verschmuste Hündin, die sich gerne den Bauch kraulen lässt.

Sie hat sich zu einer unglaublich tollen, sehr menschenbezogenen Hündin entwickelt. Alma braucht natürlich Zeit, um Vertrauen aufzubauen, deshalb sind hier geduldige Menschen gefragt. Bei Männern dauert es ein bisschen länger als bei Frauen.

Alma möchte am liebsten Zweithund werden, denn sie orientiert sich sehr an souveränen Rüden. Bei den richtigen Menschen könnte sie aber auch Einzelhund sein. Alma kann problemlos stundenweise alleine zuhause bleiben und ist stubenrein. Sie möchte gerne ländlich leben und sucht aufgrund ihrer Schüchternheit einen ruhigen Haushalt ohne Kinder.

Die neuen Besitzer sollten aber auf jeden Fall Hundeerfahrung mitbringen, da Alma territoriales Verhalten zeigt, wenn sie sich eingelebt hat. Vermutlich hat bei ihr mal ein Herdenschutzhund mitgemischt.

Sie geht gerne gemütlich spazieren, Ausdauersport ist nicht so ihr’s. Alma würde sich sehr über ein eigenes Körnbchen freuen.

Dotty ist eine sensible, aber sehr freundliche und menschenbezogene Hündin. Sie freut sich immer total, wenn jemand zu ihr in den Zwinger geht und sich mit ihr beschäftig.

Ursprünglich stammt sie aus Rumänien. Da sie es noch nicht richtig gelernt hat, ist sie auf Spaziergängen noch etwas unsicher und erschrickt sich bei lauten oder unbekannten Geräuschen. Das ist ganz normal und wird sich mit Geduld, Zeit und liebevoller Begleitung nach und nach legen. Sie hat im Tierheim diesbezüglich schon große Fortschritte gemacht. Dotty sucht ein ruhiges, ländliches Zuhause, denn für das Leben in der Stadt ist sie aufgrund ihrer Unsicherheit nicht geeignet. Sie möchte gern Einzelhund sein. Zwar kommt sie bei Spaziergängen mit anderen Hunden zurecht, sie geht auch in der Gruppe mit, mag es jedoch nicht, von Artgenossen bedrängt zu werden, dann kann sie auch schon mal „knurzig“ reagieren.

Obwohl sie es nie gelernt hat, ist Dotty im Tierheim absolut stubenrein. Sie hat auch noch nie etwas kaputt gemacht. Man wird sie also nach der Eingewöhnungsphase problemlos stundenweise alleine Zuhause lassen können.

Ihre neuen Besitzer sollten etwas Hundeerfahrung mitbringen, idealerweise auch Erfahrung im Umgang mit unsicheren Hunden, um Dotty die nötige Sicherheit und Geduld geben zu können, die sie für einen guten Start braucht.

Alma.

Alma.

Dotty.

Dotty.

Stefana. Fotos: privat

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