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Die Mitglieder der Grafschafter Feuerwehr begeben sich derzeit bei jedem Einsatz zusätzlich in Gefahr

Feuerwehr bittet um Mithilfe der Bürger

Feuerwehr bittet
um Mithilfe der Bürger

: Die Grafschafter Feuerwehr ist auch in Zeiten von Corona einsatzbereit für die Bürgerinnen und Bürger. Foto: Elisabeth Prange

26.03.2020 - 13:16

Gemeinde Grafschaft. Die Grafschafter Feuerwehr ist auch während der Corona-Krise im Notfall jederzeit einsatzbereit. Um dies in den kommenden Wochen und Monaten gewährleisten zu können, werden bereits zahlreiche Sicherheitsvorkehrungen innerhalb der Wehr umgesetzt. Zum Schutz der Feuerwehrleute und deren Familien ist darüber hinaus die Mithilfe der Bürgerinnen und Bürger unerlässlich. Daher bitten Bürgermeister Achim Juchem und Wehrleiter Achim Klein sowohl bei einer Alarmierung als auch beim Eintreffen der Rettungskräfte vor Ort unbedingt und umgehend um eine Mitteilung, ob am Einsatzgeschehen am Corona-Virus erkranke Personen oder solche mit Verdacht oder unter Quarantäne Befindliche beteiligt sind – unabhängig davon, ob der Einsatz in einem Gebäude oder im Freien erfolgt. Hilfreich ist, wenn eine einweisende Person bereitsteht, die unter Wahrung des Sicherheitsabstandes den Einsatzkräften diese Auskunft übermittelt. „Die Umstände sind für uns alle außergewöhnlich und erfordern besondere Maßnahmen. Im Vordergrund muss dabei in jeder Situation der Schutz aller Beteiligten stehen“, betont Juchem.


„Rettungswege bitte freihalten“


Weiterhin appelliert der Wehrleiter nochmals an alle Anwohnerinnen und Anwohner, beim Abstellen eines Fahrzeugs immer darauf zu achten, Rettungswege und Durchfahrten sowie Hydranten freizuhalten. „Aufgrund der Corona-Gefahr bleiben derzeit viele Leute zu Hause. Dies stellt uns aber nun auch tagsüber vor das Problem, dass wir durch das erhöhte und teilweise wenig umsichtige Parken einen Einsatzort nicht ungehindert erreichen können. Insbesondere für unsere großen Löschfahrzeuge ist dies sehr schwierig und manchmal sogar unmöglich“, erklärt Klein die Situation, die im Ernstfall wertvolle Zeit kosten kann. Und schließlich weist der Wehrleiter eindringlich darauf hin, dass die Notrufnummer 112 nicht für Corona-Verdachtsfälle genutzt werden darf. „Dort werden keine Auskünfte zum Corona-Virus erteilt. Zudem kommt es zu einer Überlastung der Notrufleitung“, so Klein. Bei einem Infektionsverdacht wird empfohlen, vor einem Praxisbesuch telefonisch Kontakt mit dem Hausarzt aufzunehmen. Zudem steht der ärztliche Bereitschaftsdienst unter der Nummer 116 117 zu Verfügung. Und die Kreisverwaltung Ahrweiler hat im Gesundheitsamt die Telefon-Hotline (0 26 41) 97 56 70 eingerichtet.Pressemitteilung der

Gemeinde Grafschaft

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Virologe Ch. Drosten warnt vor 2. Welle: Wie schätzen Sie den weiteren Verlauf der Pandemie ein?

Ich halte das für realistisch und befürchte einen 2. Shutdown.
Jetzt im Sommer wird sich das Virus langsamer verbreiten, denn wir sind alle viel draußen.
Ich sehe und erlebe viele, die sich nicht mehr an die Regeln halten - deshalb hat Drosten vermutlich Recht.
Ich halte Corona nicht für besonders gefährlich und bleibe deshalb gelassen.
Es ist mir egal - wir sind in Deutschland gut genug ausgestattet, um auch einen 2. Shutdown gut zu überstehen.
Spätestens im Herbst mit der üblichen Grippewelle wird sich auch Corona wieder ausbreiten.
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Kommentare

Muss hier erst etwas Schlimmes passieren?

Martina Hessel:
Da passt kein Krankenwagen-Feuerwehr bzw.Müllabfuhr !!So sieht es aus in der Königsberger Straße! Durch die parkenden Autos kommt kaum ein Rettungsfahrzeug um die Kurve, selbst die Mieter der Garagen haben Schwierigkeiten aus diesen heraus zu fahren. Beim Ordnungsamt ist das Büro leider sehr selten oder gar nicht besetzt. Eine Um- Weiterschaltung auf's Diensthändy wäre hier bitter nötig!!!
Martina Hessel:
Herrlich Lieber Anwohner! Es Ist gut wenn ab und an da ein Bus; LKW; Großraum-Taxi; Anhänger steht. Dadurch ist die RENNSTRECKE Kurt-Schumacher-Straße Tabu und jeder muss vorausschauend fahren und sich ans Tempo halten. Achten Sie doch lieber mal darauf, wer die Autos zerkratzt; gegen die Zäune fährt, in der Kurve parkt- so das weder Krankenwagen; Feuerwehr noch die Müllabfuhr vorbei kommen!!!
Sascha Schäfer:
Komisch,da wird sich beschwert, Aber wenn meine Oma in ihrer GaragenAusfahrt zu geparkt wird und selbst das Ordnungsamt sich nicht rührt,da beschwert sich keiner, Jeder der fahren kann,kommt doch an dem Bus vorbei, So halten sich die "Fahrer"wenigstens an die ausgeschilderte Geschwindigkeit, Lächerlich,wegen einem Parkenden Bus so ein Fass aufzumachen,
juergen mueller:
Interessant - die Verlängerung der Buslinie bis zum "Gewerbegebiet A61". Hat die STADT hier schon vorgebaut in Bezug auf die Erweiterung des GVZ-A61?
juergen mueller:
Ich finde es bemerkenswert, WER alleine befindet, WANN Kunst im öffentlichen Raum duldbar ist und wann NICHT, auch unter dem Gesichtspunkt, nur weil man in einem Kulturausschuss seinen Platz hat, man darüber entscheiden kann, was Kunst ist und was nicht (was ich an der Qualifikation alleine anzweifle, denn dazu gehört weit mehr, als einen Sitz in einem Gremium zu haben, dass von Kunst im sprichwörtlichen Sinne keine Ahnung hat.
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