Flüchtlingshelferkreis Rheinbach
Flüchtlingshelferkreis weiterhin notwendig
Rheinbach. Die Arbeit des Flüchtlingshelferkreises Rheinbach hat trotz der Einstellung einer Sozialarbeiterin und externer Dienstleister nicht an Bedeutung verloren und ist weiterhin notwendig. Dieses Resümee zog Dirk Frankenberger in seinem Bericht vor dem Rheinbacher Ausschuss für Generationen, Integration und Soziales. Zwar sei eine gewisse Entlastung seiner Arbeit, vor allem bei den Neuankömmlingen entstanden. Die „Altfälle“ erforderten jedoch weiterhin die Unterstützung deutscher Bürokratielotsen bei der Terminvermittlung beim Ausländeramt, dem Jobcenter, der Verbraucherzentrale und karitativen Verbänden. Selbst für Deutsche unverständlich seien manche Regelungen und auch Verhaltensweisen von Behörden. So gebe es z.B. keine elektronische Abstimmung zwischen Familienkasse und Jobcenter, obwohl beide zur Bundesagentur für Arbeit gehören. Anders als bei Geschäften werde in Verwaltungen der Ratsuchende häufig nicht als Kunde gesehen. Nicht nachvollziehbar seien fehlende Automatismen innerhalb der Stadtverwaltung zwischen Sozialamt und Schulamt bei der Schulanmeldung von Kindern. Ernste Probleme sieht Dirk Frankenberger in dem im Oktober 2017 gefassten Ratsbeschluss zur Gebührenberechnung für die Containerunterkünfte am Schornbuschweg. So wird für anerkannte Flüchtlinge, die bisher keine Wohnung gefunden haben, eine Miete von 36 Euro/qm erhoben, d.h. bis zu 603,72 Euro pro Person. „Das ist mehr als die Miete eines Appartements an der Côte d´Azur“, so Frankenberger. Als schwierig stelle sich auch die Wohnungssuche für anerkannte Flüchtlinge dar, obwohl das Jobcenter die Miete bezahle, bis sie richtige Arbeit gefunden haben.
Erfreulich hingegen sei das Engagement einer Reihe von Flüchtlingen, um hier sowohl sprachlich als auch arbeitsmäßig Fuß zu fassen. Abschließend betonte Frankenberger die Notwendigkeit der ideellen, organisatorischen und auch materiellen Unterstützung der Neubürger und des Helferkreises. „Die Integrationsaufgabe kann nur gemeinsam gelingen und somit der soziale Frieden in Rheinbach erhalten werden“, appellierte er an die Ratsmitglieder.
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