Als Rückblick möchte die AHRche eine Chronik erstellen und benötigt dafür die Hilfe der Leserinnen und Leser
Fluthilfeverein verabschiedet sich: Die AHRche blickt zurück
Kreis Ahrweiler. Der Fluthilfeverein AHRche blickt zurück auf ereignisreiche Jahre und verabschiedet sich Ende des Jahres mit einer digitalen Erinnerungs- und Projektsammlung: der „AHRche Abschieds Chronik“. Unter dem Motto „Momente & Geschichten, die bleiben“ ruft der Verein nun zu persönlichen Beiträgen auf. Alle Anwohner, Helfer, Förderer, Spender und geförderte Institutionen können bis Mitte Oktober noch ihre persönlichen Erinnerungen und Projektberichte einreichen.
Unzählige Projekte wurden durch die AHRche umgesetzt, gefördert und bezuschusst. Darunter der Wiederaufbau von Spiel- & Sportstätten, wie dem Skatepark in Bad Neuenahr und dem Spielplatz Kaiserin-Auguste-Viktoria-Park. Der Verein kümmerte sich um die Förderungen von Schulen und sozialen Einrichtungen und leistete mit dem Projekt „Helfende Hände“ unzählige Einsätze in betroffenen Häusern. Mit dem Bau mehrerer Jugendtreffs, eigenen Veranstaltungen und diversen Förderungen setzte sich die AHRche auch maßgeblich für die Kinder und Jugendlichen im Tal ein.
Doch die AHRche stand noch für weit mehr als reine Hilfskoordination und finanzielle Förderung. Während der Flutzeit und lange darüber hinaus war die AHRche ein Zufluchtsort für Menschen, deren Zuhause zerstört war, für diejenigen, die sanierten, die Austausch und Kontakt suchten oder einfach ein offenes Ohr brauchten. Mit etlichen Einrichtungen war die AHRche in Ahrweiler für viele Betroffene von unschätzbarem Wert: Es gab eine eigene Turnhalle für Vereins- und Schulsport, eine Waschküche, Friseur und Podologe, Büros für Handwerker, Unterkünfte für Helfer sowie einen Werkzeugverleih. Im Versorgungszelt wurden zu Spitzenzeiten über 1.200 Mahlzeiten am Tag gekocht.
Die AHRche war ein Projekt von vielen im Ahrtal nach der Flut 2021, und in dieser Chronik sollen nicht Zahlen allein stehen, sondern die Menschen und Momente, die geholfen, getragen und verändert haben. Gesucht werden kurze, persönliche Texte (ca. 400–1000 Wörter), mindestens ein begleitendes Foto (JPG) mit kurzem Bildtext sowie die folgende Einwilligungserklärung als Satz im Einsendemail: „Ich bin mit der Veröffentlichung meines Textes und Fotos in der AHRche Abschieds Chronik einverstanden.“
Einsendungen bitte bis spätestens 15.10.2026 an projektbericht@die-AHRche.de. Wer den Postweg bevorzugt, kann den Beitrag auch an Die AHRche e. V., Roesgenstraße 6, 53474 Ahrweiler senden. Die Chronik wird zunächst digital veröffentlicht. Ein Print-on-Demand-Angebot wird eventuell folgen. Der Verein sammelt alle Beiträge, prüft die Freigaben und stellt die AHRche Abschieds Chronik zusammen – ein digitales Andenken, das dokumentiert, wie Hilfe wirkte und welche Spuren geblieben sind. Bitte teilt den Aufruf weiter, damit möglichst viele Stimmen das Bild vervollständigen und die Geschichte des Wiederaufbaus im Ahrtal bewahrt wird.
Unzählige Projekte wurden durch die AHRche umgesetzt, gefördert und bezuschusst. Foto: privat
Daniel Robbel
Chefredakteur
Daniel Robbel ist Chefredakteur von BLICK aktuell und schreibt dort unter dem Kürzel ROB. Seit 2012 gehört er zur Redaktion.
Neben seiner journalistischen Arbeit bei BLICK aktuell ist Daniel Robbel als Buchautor bekannt. Im Emons Verlag veröffentlichte er die Reiseführer „111 Orte im Ahrtal, die man gesehen haben muss“, „111 Orte im Westerwald, die man gesehen haben muss“ und „111 Orte an der Sieg, die man gesehen haben muss“. Beim Regionalia Verlag erschienen zudem mehrere Bände seiner Reihe zu Sagen und Legenden aus dem Ahrtal, Bonn Westerwald und der Sieg-Region.
Daniel Robbel ist Chefredakteur von BLICK aktuell und schreibt dort unter dem Kürzel ROB. Seit 2012 gehört er zur Redaktion.
Neben seiner journalistischen Arbeit bei BLICK aktuell ist Daniel Robbel als Buchautor bekannt. Im Emons Verlag veröffentlichte er die Reiseführer „111 Orte im Ahrtal, die man gesehen haben muss“, „111 Orte im Westerwald, die man gesehen haben muss“ und „111 Orte an der Sieg, die man gesehen haben muss“. Beim Regionalia Verlag erschienen zudem mehrere Bände seiner Reihe zu Sagen und Legenden aus dem Ahrtal, Bonn Westerwald und der Sieg-Region.