Städtisches Gymnasium Rheinbach - mit deutsch-englisch bilingualem Zweig
Förderpreise für besondere Leistungen und soziales Engagement
Rheinbach. Zum vierzehnten Mal wurde vom Städtischen Gymnasium Rheinbach jeweils ein Förderpreis für dauerhaft herausragende Leistungen im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, im sprachlich-literarisch-künstlerischen Bereich, in den Gesellschaftswissenschaften und für „besonderes schulisches Engagement“ verliehen. Die Förderpreise sind jeweils mit 500 Euro dotiert, die zu gleichen Teilen durch den Lions-Club Bonn-Rhenobacum, den Rotary-Club Bonn Rheinbach und den Förderverein des Städtischen Gymnasiums finanziert werden. „Wer hier ausgezeichnet wird, darf das zu Recht als Erfolg verbuchen“, urteilte Schulleiter Stefan Schwarzer, „denn der Förderpreis des Städtischen Gymnasiums zeichnet exzellente Schülerleistungen aus, da heißt solche, die das normalerweise in einer Schule erwartbare Maß an Qualität und Engagement bei Weitem übertreffen.“ Bürgermeister Stefan Raetz ermutigte das anwesende Publikum, bestehend aus der Oberstufe der Schule, sich durch die Förderpreisvergabe Mut machen zu lassen, an die eigene Leistungsfähigkeit zu glauben und daran zu arbeiten.
Die Preisträger
Den Förderpreis im mathematisch-naturwissenschaftlich Bereich erhielt Markus Keil für seine herausragenden Leistungen vor allem in den Fächern Mathematik, Physik, Informatik. Tom Ramakers, Vorsitzender des Fördervereins der Schule, hob den Mangel an gut ausgebildeten Schulabsolventen in diesen Fächern hervor, betonte aber auch, dass das Städt. Gymnasium „hier seit Jahren eine besonders intensive und gute Förderung“ leiste. In seiner Laudatio lobte Ramakers das Arbeitsverhalten von Markus Keil, welches durch „Fleiß und Zuverlässigkeit geprägt“ sei, sowie sein bescheidenes und selbstkritisches Wesen. „Seine oft kreativen Ideen“ bereicherten den Unterricht, für den er in den jeweiligen Fächern eine der unersetzlichen „Stützen“ darstelle. In seiner herausragenden Facharbeit zu dem komplexen Thema Supraleitung sei es Markus Keil gelungen, die „außerordentlich komplexe Theorie der Cooperpaarbildung didaktisch anschaulich zu erklären“.
Als eine würdige Repräsentantin der Leistungsspitze des SGR wurde Franziska Heinzelmann mit dem Förderpreis im sprachlich-literarisch-künstlerischen Bereich ausgezeichnet. Laut Ramakers fällt im Unterricht vor allem auf, dass es Franziska mühelos gelänge, eine selbstständige Verknüpfung des Schulwissens mit dem ihr eigenen sehr umfangreichen Weltwissen zu vollziehen. Sie bereitet sich zurzeit auf den Erwerb des CertiLingua Exzellenz-Zertifikats am SGR vor, weshalb sie zusätzlich eine Arbeit zum Vergleich der Nahverkehrs-Konzepte der Städte Bonn und Halifax erstellen wird.
Verena Haase wurde der Förderpreis für ihre besonderen Leistungen im Bereich der Gesellschaftswissenschaften verliehen. Ramakers betonte „ihr zielstrebiges, sehr engagiertes Verhalten“ und ihr „zuvorkommendes und bescheidenes“ Auftreten sowie ihre „stets tolle Arbeitsmoral“ im Unterricht, wobei sich die „Teamplayerin immer hilfsbereit und zuverlässig“ zeige. Aber auch außerschulisch zeigt die talentierte junge Frau eine überdurchschnittliche Leistungsbereitschaft: In den Sommerferien des vergangenen Jahres nahm Verena an der Sommerakademie für Hochbegabte der Kreissparkasse Köln „mit großem Erfolg“ teil.
Einen besonderen Einsatz für die Weiterentwicklung der Schule als Ganzes leistet Nora König. Gleichzeitig falle sowohl im Unterricht als auch im Bereich verschiedener Arbeitsgemeinschaften Noras großes Engagement auf, erläuterte Ramakers. Die junge Schülerin investiert viel freie Zeit in der Woche in Sitzungen und Konferenzen, aber auch am Wochenende oder an unterrichtsfreien Tagen ist sie für die Schule „froh gelaunt im Einsatz“. Daher erhielt Nora König den Förderpreis für „besonderes schulisches Engagement“.
Pressemitteilung
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