Deutscher Mühlentag in Meckenheim
Fortschritt im historischen Kontext
Restaurierte Geräte der Oberen Mühle wurden der Öffentlichkeit vorgestellt
Meckenheim. In ganz Deutschland wurde am Pfingstwochenende auch der Mühlentag begangen, vielerorts mit einem Tag der offenen Tür. Auch die historische Obere Mühle in Meckenheim hatte am Pfingstmontag ihre Torre geöffnete und die Besucher konnten sich einen Überblick verschaffen, was hier in den letzten Monaten gemacht worden ist. So wurde die Hafer-Glattwalze restauriert, das Einmahlwerk neu hergestellt und die Saugschlauchfilter auf den neuesten Stand gebracht. Wobei diese Formulierung irreführend sein kann, denn „auf den neuesten Stand gebracht“ bedeutet hier im historischen Kontext restauriert. Damit sind die Eigenmittel des Vereins auch aufgebraucht und so ist man froh über die Förderung aus Mitteln des Denkmalschutzes, denn auch die Fenster müssen nun noch neu gerichtet werden.
Zum Mühlentag im September spätestens soll alles fertig sein und die Maschinen wieder in alter Pracht nicht nur anzusehen, sondern auch im Betrieb zu besichtigen sein. Intern hat der Verein allerdings den Ehrgeiz, dass dies bereits im Juni der Fall sein könnte. Etwas knifflig für den Verein ist noch das Problem mit der Feuchtigkeit zu lösen, welche sich in dem alten Gemäuer ansammeln könnte, aber auch hier diskutiert man bereits mehrere Lösungen. Dass der Verein sehr innovativ ist und wie das alles einmal fertig aussehen könnte, das konnten die Besucher auch in einem extra angefertigten Modell bestaunen.
Prominente Besucherin war Blütenkönigin Lea Schoenenberg, die es sich nicht hatte nehmen lassen, bei bestem Wetter dem Verein einen Besuch abzustatten. Auch die Schützengesellschaft mit Schützenkönig Rainer Arenz an der Spitze war mit einer großen Abordnung vertreten. Sie alle konnten sich bei bestem Wetter sowie Kaffee und Kuchen persönlich informieren. Das taten auch viele Meckenheimer, was bereits am frühen Vormittag zu einem recht großen Andrang auf dem Gelände der Mühle führte. STF
