Allgemeine Berichte | 06.07.2016

Städtisches Gymnasium Rheinbach - Förder-Forderkonzept „IDA/ FRIDA“

Fragen stellen - sich den Fragen stellen und Staunen können

Vorstellung der Gruppenprojekte und individuellen Forschungsprojekte der Klassen 6, 7 und 8

Preisträger / -innen, beste Forschungsprojekte mit Betreuer Lutz Stichl (hinten Mitte).privat

Rheinbach. Begeisterung war auf dem Präsentationsnachmittag der Kurse „individuelles Arbeiten“ (IDA/Klasse 7) und „freies individuelles Arbeiten“ (FRIDA/Klasse 8) im Städtischen Gymnasium Rheinbach spürbar. Und die Begeisterung der jungen Menschen, die sich ein halbes Jahr mit selbst gewählten Themen beschäftigten, sprang auf die Zuhörer über, denn die Schüler zeigten sich in ihrer Frische als Experten, selbstbewusst und souverän. Sphärische Klänge ertönten aus einem Themenraum „Lifestyle“ und erzeugten Neugierde auf einen Präsentationsfilm über Außerirdische, selbst gedreht und geschnitten von Amy Voß und Mia Müller. Kurzweilig und interessant waren auch die zahlreichen Vorträge im Themenraum Natur und Umwelt über „Erdbeben“, „die Flora und Fauna Madagaskars“ und auch über die „Durch Lärm und Züchtung von Haustieren gestörte Kommunikation der Tierwelt“. So konnte der Zuhörer sich von Themenraum zu Themenraum bewegen und sich davon überzeugen, dass das Konzept des Forschungsprojektes, orientiert am Förder-Forderprojekt des Münsteraner Begabungsforschers Professor Fischer mit dem Ziel, Selbststeuerung und Motivation leistungsstarker Schülerinnen und Schüler zu fördern, aufging. Dabei wurden die Fähigkeiten und Fertigkeiten der Kinder vertieft und erweitert. Die Themengebiete spiegelten die Interessenvielfalt der jungen Menschen wider und umfassten Bereiche aus Technik, Psychologie, Sport, Kunst und Informationstechnologie. Diese Vielfalt jenseits von Standardisierung und Lehrplänen entzieht sich einer Bewertung durch Benotung. Stattdessen werden die Leistungen durch Applaus gewürdigt und einer Prämierung vorgeschlagen, bei der das Publikum die „besten Projekte“ wählt. Lena Huckemann (Kl. 7) erreichte mit ihrer Darbietung zur „Piraterie in Somalia“ den ersten Platz und Jana Oswald-Hennemann, Nadja Pötter, Charlotte Bockhorst und Noël Lunguana (Kl. 8) belegten mit ihrer Präsentation zu „Optische Täuschungen“ den zweiten Platz. Sie alle durften aus Buchpreisen auswählen, die die Buchhandlung Kayser gespendet hatte. Schulleiter Stefan Schwarzer und Christoph Laumann als einer der Organisatoren des Präsentationsnachmittages würdigten die Leistungen aller Schülerinnen und Schüler, die mit dem guten Gefühl nach Hause gingen, nun als ausgewiesene Experten ihrer Forschungsgebiete an ihrer Schule zu gelten.

Fragen stellen - sich den Fragen stellen und Staunen können

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Preisträger / -innen, beste Forschungsprojekte mit Betreuer Lutz Stichl (hinten Mitte).Fotos: privat

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