Allgemeine Berichte | 15.07.2019

Qualifikationsschießen auf der Anlage der KK-Schützengilde St. Hubertus Löhndorf

Frank Weiler für St. Sebastianus Heimersheim erfolgreich

Zum zweiten Mal in Folge stellt Heimersheim den Bezirkskönig (sportl.)

V.l.: Adjutant Wolfgang Schmickler, Bezirksschießmeister Johann Kappl, Bundesmeister Sigi Belz, Bezirkskönig (sportl.) Frank Weiler und stellvertretender Bezirksschießmeister Helmut Ockenfels.Foto: privat

Löhndorf. Die Schießanlage der KK-Schützengilde St. Hubertus Löhndorf war vor kurzem Austragungsort eines Wettkampfes auf Ebene des Bezirksverbands Rhein-Ahr, bei dem es um die Ermittlung des „Königs der Könige“ ging. Und wie schon im vergangenen Jahr mit Helena Bollig, nutzte auch 2019 die Schützenmajestät der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Heimersheim, diesmal Schützenbruder Frank Weiler, die Chance und setzte sich gegen seine Mitbewerber um den Titel des Bezirkskönigs (sportl.) durch.

Insgesamt sechs amtierende Schützenkönige aus den Bezirksvereinen St. Sebastianus Remagen, St. Matthias Brohl, St. Hubertus Rheineck, St. Sebastianus Sinzig, St. Sebastianus Bad Bodendorf und St. Sebastianus Heimersheim konnte Bezirksbundesmeister Sigi Belz in Löhndorf willkommen heißen.

Bezirkskönig qualifiziert sich für Bundeskönigsschießen

Die amtierenden Majestäten aus den genannten Vereinen traten an, um im sportlichen Schießen ihren König der Könige zu ermitteln. Der Gewinner des Wettkampfes ist neben dem historischen Bezirkskönig als Bezirkskönig (sportl.) die zweite Bezirksmajestät und hat darüber hinaus die Startberechtigung für das Bundeskönigsschießen, das dieses Jahr am 7. September in Schloss Neuhaus (Diözesanverband Paderborn) ausgetragen wird.

Bezirksbundesmeister Belz betonte in seiner kurzen Begrüßungsansprache die Notwendigkeit, schützenswerte Traditionen zu pflegen, sie weiter zu tragen und auch für künftige Generationen zu erhalten. Dass dies gerade in der heutigen Zeit nicht ganz einfach ist, dessen sei man sich bewusst. Daher sei es besonders erfreulich, dass wenigstens die Hälfte aller möglichen Kandidaten – es gibt aktuell in zwölf dem Bezirk angeschlossenen Bruderschaften Schützenkönige – sich dieser Verantwortung stellten.

Ergebnis wird erst bei der Siegerehrung verkündet

Für Organisation und Leitung des Schießens waren Bezirksschießmeister Johann Kappl und dessen Stellvertreter Helmut Ockenfels verantwortlich. Der Austragungsmodus wird in der Sportordnung des Bundes der Deutschen Historischen Schützenbruderschaften vorgegeben und sieht vor, dass die Schützen fünf Minuten Zeit haben, Probeschüsse abzugeben, und hernach in weiteren fünf Minuten insgesamt drei Wertungsschüsse auf eine zehner Ringscheibe abzugeben haben. Geschossen wird mit Kleinkalibergewehr auf 50 Meter Zielentfernung im Anschlag stehend angestrichen. Die Treffer auf der Wertungsscheibe dürfen durch die Schützen nicht beobachtet werden. Dadurch wird die Spannung erhöht, da die Teilnehmer und deren Begleiter erst bei der Siegerehrung die Ergebnisse erfahren.

28 von 30 Ringen

Mit 28 von 30 Ringen lag am Ende Frank Weiler aus Heimersheim um einen Ring besser als sein Konkurrent Christian Flügge von den Rheinecker Hubertusschützen. Das drittbeste Ergebnis erzielte mit 25 Ringen Toni Scheuer, König bei den Sinziger Sebastianern. Dahinter reihten sich mit knappen Abständen im Ergebnis die Schützen Siegfried Hering, Bad Bodendorf, Heinz Petri, mit 81 Jahren der älteste Teilnehmer aus Brohl, und Joachim Press von den Remagener Schützen ein.

Der neue Bezirkskönig (sportl.) Frank Weiler wird nach eigenem Bekunden am 7. September in Schloss Neuhaus den Bezirksverband Rhein-Ahr auf Bundesebene vertreten und versuchen, bei der Vergabe des Titels des Bundes- beziehungsweise Diözesankönigs ein Wörtchen mitzureden.

V.l.: Adjutant Wolfgang Schmickler, Bezirksschießmeister Johann Kappl, Bundesmeister Sigi Belz, Bezirkskönig (sportl.) Frank Weiler und stellvertretender Bezirksschießmeister Helmut Ockenfels.Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Anzeige Andernach schmeckt
Saunaanzeige / Sommeraktion
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0399#
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
In der Ahrhut war einiges los.  Fotos: DU
25

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Nicht nur aber ganz besonders zu den verschiedenen Jahreszeiten werden die Innenstädte von Bad Neuenahr und Ahrweiler bunt. Am vergangenen Wochenende war dies erneut beim verkaufsoffenen Aktionswochenende „Sommerbunt“ der Fall. Wie es für dieses von der Gewerbegemeinschaft Bad Neuenahr-Ahrweiler in enger Kooperation mit Stadt und Ahrtal-Tourismus veranstaltete Event längst...

Weiterlesen

Zum Abschlus bekam jeder ein kleines gehäkeltes „Wir“.
58

Rheinbrohl. Auch in der Kindertagesstätte CASA VIVIDA gibt es schon einmal Streit, Schimpfwörter und körperliche Auseinandersetzungen. Das hat die Mitarbeiterinnen motiviert, sich mit den Kindern intensiv mit den Themen Konfliktlösungen, Freundschaft, Zusammenhalt, gegenseitigem Respekt und der Stärkung des „Wir-Gefühls“ zu beschäftigen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
schmusen mit Pflegemama
1673

Mayen. Sultan kam bereits im Februar 2026 in unser Tierheim, nachdem er in Mendig umherstreunte und sich niemand für den stattlichen weißen Kater verantwortlich fühlte. Damals war Sultan unkastriert, nicht gekennzeichnet und hatte eine schlimme Augenentzündung, die auf seine nicht behandelten Rolllider zurückzuführen war.

Von Tierschutzverein Mayen U.U. e.V. Frau Sybill Limba aus Mayen

Weiterlesen

Die Ramersbacher Straße in Ahrweiler.  Foto: ROB
1457

Auch an weiteren Stellen wird intensiv an der Infrastruktur gearbeitet

07.07.: Wiederaufbau in Ahrweiler: Ramersbacher Straße wird für ein Jahr gesperrt

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Noch bis Ende Juli ist die Verbindung zwischen der St.-Pius-Straße und der Eifelstraße im Stadtteil Bachem vollständig für den Verkehr gesperrt. Dort werden derzeit die Anschlussarbeiten der neuen Bachemer Brücke an die angrenzenden Straßen durchgeführt. Gleichzeitig wird der Kreuzungsbereich umgestaltet, um die künftige Verkehrsführung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Weiterlesen

Die Ahr in Bad Neuenahr am Morgen nach der Flut.  Foto: ROB
860

Fünf Jahre sind vergangen, seitdem in der Ahrflut 135 Menschen im Alter von 4 Monaten bis 97 Jahren ums Leben kamen. Über 700 Personen wurden verletzt. Gar nicht zu reden von den Schicksalen und Tragödien, die bis heute auf die Ahrflut zurückzuführen sind (z. B. Suizide, über die keiner berichtet).

Weiterlesen