Weltgebetstag am 2. März - „Gottes Schöpfung ist sehr gut“
Frauen feiern gemeinsam zu Gebeten und Liedern aus Surinam
Kempenich. Unter dem Motto „Gottes Schöpfung ist sehr gut“ feierten am Freitag, 2. März Frauen aus Kempenich, Spessart, Weibern und Rieden gemeinsam Weltgebetstag.
Die Gebete, Texte und Lieder hierzu stammten in diesem Jahr von Frauen aus dem südamerikanischen Surinam.
Zu Beginn des gemeinsamen Gottesdienstes stellte Gudrun Schneider das Land vor: Rund 8.000 Kilometer trennen Deutschland und Surinam voneinander. Das kleine Land ist nur knapp halb so groß, wie Deutschland.
Die Mehrheit der rund 600.000 Einwohner stammt von Einwanderern aus drei Kontinenten ab. Die Maroons ist davon die größte Gruppe - ihre Vorfahren waren versklavte Afrikaner. Heute leben neben verschiedenen Indianerstämmen viele Zuwanderer aus Indien, Indonesien und China in Surinam. Bis 1975 war das Land eine niederländische Kolonie. Surinam ist ein Paradies, das es zu bewahren gilt. Besonders die Ausbeutung der Bodenschätze ist zum Problem für die Umwelt geworden. Das Trinkwasser zum Beispiel wird durch das beim Goldabbau genutzte Quecksilber vergiftet.
Die Vielfalt der Bevölkerung und der große Reichtum der Natur des Landes spiegelten sich auch in den Texten und Liedern wieder, die beim Gottesdienst in der Kirchenscheune Kempenich zu hören waren. Immer wieder ging es darum, Verantwortung für Klima, Umwelt und Natur zu übernehmen. „Seht, alles, was Gott gemacht hat, ist wunderbar“ hieß es. Dazu passend las Kerstin Andersch die Schöpfungsgeschichte vor, Tochter Helwi sorgte mit verschiedenen Geräuscheffekten für eine eindrucksvolle Untermalung. Am Ende des Gottesdienstes dankte Gudrun Schneider allen Beteiligten. Besonderer Dank galt Klaus Andersch, der die musikalische Gestaltung der Feier übernommen hatte.
Danach gab es bei Snacks und Getränken für die Frauen noch die Gelegenheit Gespräche zu führen.
