Allgemeine Berichte | 15.09.2016

Richtfest für neue Jungholzhalle

Freibier für alle in der „Halle für alle“

Der Bau der Jungholzhalle verläuft nach Plan – Der Raum für Kultur kann schon bald mit Leben gefüllt werden

Bert Spilles freut sich mit Unternehmern, Planern und Mitarbeitern über die Fertigstellung des Rohbaus. -StF-

Meckenheim. Das Richtfest der neuen Jungholzhalle war im wahrsten Sinne des Wortes für alle da. Die Stadt hatte eingeladen und die Mitarbeiter des Bauhofes grillten Würstchen und es gab Freibier für alle Besucher. Mit dem Richtfest für die „Halle für alle“ gewährte die Stadt Meckenheim einen ersten Blick ins Innere.

Ein Ort für Veranstaltungen

In der neu konzipierten Jungholzhalle ist gegenüber ihrer Vorgängerin nun alles auf einer Ebene und damit für Alt und Jung barrierefrei zu erreichen. Über einen Zugang gelangt der Besucher vom Eingang in ein Foyer, entlang der Kassen und Garderobenbereiche in die Veranstaltungshallen, die je nach Bedarf für bis zu 800 Personen mit Tischen und Stühlen bestückt werden kann. Im oberen Viertel der Halle befindet sich die große Bühne, direkt dahinter im Backstagebereich die Künstlergarderoben einschließlich Nebenräumen wie WC-Anlagen. Durch diese Anordnung kann zukünftig die Bühne für verschiedenste Veranstaltungsarten gut bespielt werden. Über die großen Türöffnungen, hier eine Doppeltoranlage, wird ein optimaler Schallschutz zur angrenzenden Bebauung gewährleistet. Zudem kann die Bühne für den Aufbau mit dem LKW direkt beladen werden.

Mehr als nur Nachbarschaft zum Rathaus

Dies alles kann nicht getrennt werden vom Neubau des Rathauses, handelt es sich doch dabei um einen großen Gesamtkomplex. Auch hier gehen die Arbeiten zügig voran. Der viergeschossige Verwaltungsbau in dem zukünftig alle Büros der städtischen Mitarbeiter sind, steht. Über den zweigeschossigen Mittelbau kann der Besucher im Erdgeschoss zukünftig von zwei Seiten, vom Mosaik und vom zukünftigen Rathausvorplatz sowie vom Parkplatz aus das neue Rathaus betreten.

Über das Eingangsfoyer im Erdgeschoss mit seiner Infothek, als zukünftig erste Anlaufstelle der Besucher, werden alle Fachbereiche im Verwaltungsgebäude erreicht. Vom Foyer, welches auch für kleinere Ausstellungen genutzt werden kann, präsentiert sich der neue Ratssaal. Im Obergeschoss des Mittelbaus befinden sich die Besprechungs- und Konferenzräume, die zukünftig auch die politischen Fraktionen für ihre Arbeit nutzen sollen.

Bau läuft komplett nach Plan

Die Kubatur des Gesamtkomplexes „Rathaus mit Jungholzhalle“ lässt sich jetzt gut ablesen und passt sich gut in das städtebauliche Gesamtbild ein, auch in Nachbarschaft zum Schulcampus. Auch die nackten Zahlen machen schon viel daher. Insgesamt werden 18,5 Mio. Euro verbaut werden, dies auf einer Gesamtbruttogrundfläche von ca. 8.300 Quatratmetern.

Das Projekt versetzt nicht zuletzt darum alle Beteiligten in freudige Erregung, dass bisher alle Zeitvorgaben umgesetzt worden sind, und man sich auch im Rahmen der festgelegten Budgets bewegt. Unfälle gab es bisher auch nicht und so hatte Bürgermeister Bert Spilles beim Festakt sehr gute Laune und erst einmal viele Worte des Dankes für alle Beteiligten am Bau. Ebenfalls einbezogen in diesen Dank war das Musikcorps der Stadtsoldaten Meckenheim, welche bei diesem Anlass für die notwendige musikalische Begleitung sorgten.

„Zukunft kann man bauen“

In seiner Rede betonte Bert Spilles, dass der wirkliche Reichtum einer Stadt nicht in der Stadtkasse, sondern im gesellschaftlichen, kulturellen und sportlichen Leben der Stadt bestehe. Dies zu hegen und zu pflegen sei eine bedeutende Gemeinschaftsaufgabe von Vereinen und Stadt. Das Richtfest sei ein Meilenstein auf diesem Wege. Dabei griff der Bürgermeister ein Zitat von Antoine de Saint-Exupéry aus dem Buch „Der kleine Prinz“ auf, wo es heißt: „Zukunft kann man bauen.“

Bert Spilles fuhr fort, indem er betonte, dass dieses Gebäude für die Zukunft stehe. Für ihn als Bürgermeister sei sehr spannend, einen solchen Entstehungsprozess moderner Gebäude mit zu verfolgen, der sich in beeindruckender Geschwindigkeit vollziehe. Dies ist für ihn ein Erlebnis, welches für die Vitalität und Dynamik in Meckenheim stehe und neuen Antrieb gebe, die Entwicklung der Stadt weiter voran zu treiben. Sein besonderer Dank galt auch der Firma Goldbeck-West GmbH, die den neuen Gebäudekomplex im Rahmen einer öffentlich-privaten Partnerschaft realisiert und das neue Rathaus und die neue Jungholzhalle in der Fertigelementebauweise erstellt hat. In seinen weiteren Ausführungen ging er auch auf das Motto des Richtfestes „Halle für alle“ ein. Er führte hierzu aus, dass nach den ersten Überlegungen zur Umsetzung einer neuen Raumaufteilung, die man zunächst in einer Projektgruppe aus Verwaltung und Politik diskutiert habe, auch zukünftige Nutzer mit in die Überlegungen einbezogen wurden.

Raum für Meckenheimer Kultur

Es war der Verwaltung wichtig, dass man die Erfahrungen aus der alten Jungholzhalle auf den Neubau reflektiert und Verbesserungspotentiale von denen erfährt, die über die letzten 40 Jahre Veranstaltungen dort durchgeführt haben. Dies alles floss in die Planungen mit ein. Und so wird mit dieser Halle ein attraktives Angebot für alle Bürgerinnen und Bürger sowie die Vereine und Institutionen der Stadt geschaffen werden. An denen liegt es denn auch, die Halle mit Leben zu erfüllen und die Hoffnung von Bert Spilles ist es denn auch, dass das Kulturprogramm der Stadt dadurch bereichert wird: „Ich bin überzeugt: Unsere Stadt hat Kultur – unsere Stadt braucht Kultur!“ STF

Bürgermeister Bert Spilles bei seiner Rede zum Richtfest.

Bürgermeister Bert Spilles bei seiner Rede zum Richtfest. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero

Die Stadtsoldaten Meckenheim sorgten für die richtigen Töne.

Die Stadtsoldaten Meckenheim sorgten für die richtigen Töne. Foto: Stefan Fassbender Pressebuero

Bert Spilles freut sich mit Unternehmern, Planern und Mitarbeitern über die Fertigstellung des Rohbaus. Fotos: -StF- Foto: Stefan Fassbender Pressebuero

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