Wöchentlicher Markt in Höhr-Grenzhausen kommt bei Kunden und Verkäufern gut an
Frisch, regional und klimafreundlich unverpackt
Jeden Freitagnachmittag von 15 bis 18 Uhr
Höhr-Grenzhausen. Die Frische kommt jeden Freitagnachmittag von 15 bis 18 Uhr in die Kannenbäckerstadt! Der „Höhr-Grenzhäuser Wochenmarkt“ auf dem Töpferplatz bietet seit über einem Jahr Lebensmittel und regionale Produkte in besonderer Qualität an. Und das Gute ist: Vieles kann unverpackt und damit klimafreundlich mit nach Hause genommen werden. Margret Müller ist Geschäftsführerin der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und Betreuerin des Marktes. Sie kümmert sich um die zum Teil wöchentlich wechselnde Zusammensetzung des Marktteams und klärt Einzelfragen vor Ort. Unterstützt wird sie dabei vom ehrenamtlichen Betreuer Ulrich Gilles und drei weiteren Helferinnen. Margret Müller sagt: „Der Wochenmarkt soll der Nahversorgung mit frischen Lebensmitteln dienen, aber auch ein Treffpunkt sein, an dem man mit seinen Mitbürgern ins Gespräch kommen kann. Hier können die Kunden auch bewusst biologisch angebaute Lebensmittel und regionale Produkte kaufen. Der neueste Trend ist, unverpackte Waren zu kaufen. Auch das ist hier möglich.“ Für das gesellige Beisammensein wurde in der Mitte des Töpferplatzes ein schattenspendendes und eventuelle Regenschauer abwehrendes kleines Zelt aufgestellt, unter dem Tische und Bänke stehen. Die Zahl und Zusammensetzung der Marktbeschicker ist unterschiedlich und wechselt gelegentlich, erklärt Margret Müller. Dies ist auch abhängig davon, wie die jeweiligen Produkte angenommen werden. Am vergangenen Freitag hatte keiner der Marktverkäufer mit der Akzeptanz seiner Waren Probleme. Familie Saal war mit ihrer „Käsekiste“ vor Ort, Jaqueline Simon betreute den Stand „Feinkost Jacky“, Gabriele Zöller verkaufte Wildfleisch, Barbara Schmitz war mit Kaffee, Keksen, Nudeln und Filzaccessoires vertreten, Johannes Peter Pies vom Zehnthof Daumes hatte Obst, Gemüse, Eierlikör, Honig und andere regionalen Produkte im Gepäck und auch die Bäckerei Thier sowie Sven Klein mit Kräutern, Essigen und Ölen hatten sich angemeldet. Der Gewürzstand hatte allerdings kurzfristig absagen müssen, weil die Ware auf einem anderen Markt am Vormittag im Regen nass geworden und deshalb in Höhr-Grenzhausen nicht mehr vorzeigbar gewesen wäre. Auch ein Fischstand ist immer wieder mal vor Ort. Welche Anbieter am jeweiligen Markttag anwesend sind, wird vorab im Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde bekannt gegeben. Aus Höhr-Grenzhausen und den umliegenden Gemeinden kommen die Käuferinnen und Käufer, hat Margret Müller beobachtet. Gesehen hat sie aber auch schon, dass ICE-Fahrgäste in Montabaur aussteigen, auf den Wochenmarkt nach Höhr-Grenzhausen zum Einkaufen kommen und dann weiterfahren.
Johannes Peter Pies kommt schon vom ersten Tag an als Anbieter frischer Waren nach Höhr-Grenzhausen. Er schätzt die angenehme Atmosphäre hier und lobt die Veranstalter: „Die geben sich wirklich Mühe von der Organisation her! Und es ist auch ein schönes Zusammensein von den Händlern hier. Man kennt sich!“
Schafskäse, Ziegenkäse, Aufstriche, gefüllte Antipasti, eingelegte Bohnen und Champignons, Garnelen in verschiedenen Saucen, Meeresfrüchte, Sardellen, Oliven in verschiedenen Zubereitungen - das und vieles mehr gibt es bei Jaqueline Simon. Die Selbstständige ist auch auf Märkten in Koblenz, Kastellaun, Kobern-Gondorf, Neuwied und Andernach vertreten. Seit elf Jahren betreibt sie dieses Geschäft.
Armin Saal und seine Frau Ursula verkaufen auf Wochenmärkte 100 Sorten Käse. Schwerpunkt des Angebots bilden Produkte aus Frankreich und besonders die Sorte Bergkäse. Die Saals sind seit 30 Jahren auf Märkten unterwegs. Das machen sie gerne, denn sie lieben den Flair auf den Märkten und den sehr direkten Kontakt mit der Kundschaft. Außerdem sei die Ware frischer, weil der Umschlag schneller vonstattengehe. Das Hauptgeschäft macht das Ehepaar mit Stammkundschaft an den jeweiligen Plätzen. Acht Märkte fahren sie pro Woche an.
Mit wunderschönen bunten Garnen und Wollen zum Stricken und Häkeln war die „Stricktigerin“ Ursula Brühl dieses Mal in Höhr-Grenzhausen vertreten. Aus Spanien, Lettland, Estland, Litauen, England und Österreich bezieht sie ihre Ware. Man findet sie auf Märkten und Festen im Westerwald, in der Eifel und entlang des Rheins. Nur den „Tiger“, ein domestiziertes Stofftier, hatte Ursula Brühl diesmal in Höhr-Grenzhausen nicht dabei. Der Begleiter hatte es sich zuhause gemütlich gemacht.
Bei Gabriele Zöller gibt es Wildfleisch in allen Variationen.
Die „Stricktigerin“ Ursula Brühl ist Expertin in Sachen Wolle und Garne.
An diesem Stand gab es leckere selbst gemachte Plätzchen und bunte Nudeln.
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