Frühlingskonzert der Kreismusikschule-Rhein-Lahn in Bad Ems
Fröhliche Musik erklang im Gymnasium
Bad Ems. Am ersten richtig warmen und sonnigen Tag in diesem Frühling hörte man durch die geöffneten Fenster des Goethe Gymnasium in Bad Ems fröhliche Musik erklingen. Schüler der Kreismusikschule Rhein-Lahn begrüßten die schöne Jahreszeit musikalisch. Kleine Ensembles und Solisten spielten Frühlingshaftes von Klassik bis Jazz und Pop.
Vor genau 21 Jahren wurde vom ersten Frühlingskonzert der Klavier- und Akkordeon-Klassen von Musiklehrer Natalia und Viktor Dupper berichtet. Seit dem haben mehrere hundert junge Musiker solo und in verschiedenen Ensembles an diesen, schon zu Tradition gewordenen, Konzerten teilgenommen. Der Musiksaal des Gymnasiums war immer voll besetzt, auch diesmal waren keine Plätze frei.
Rund 30 Pianisten und Akkordeonisten aus Bad Ems, Nassau, Fachbach, Arzbach, Nastätten und Nievern zeigten, was sie in den vergangenen Monaten eingeübt haben und wie sie das den Zuschauern präsentieren können. Seit dem vergangenen halben Jahr haben sieben Junge Instrumentalisten mit Erfolg an zwei regionalen Wettbewerbe in Diez und Montabaur teilgenommen, beim Konzert waren sie auch dabei.
Das Konzert eröffnete die siebenjährige Maxie Wolf mit dem bekannten „ When the saint go Marschin“. Für sie wie auch für Jens Werner und Lisa Bock, die erst seit wenige Wochen am Unterricht der Kreismusikschule teilnehmen, war es die erste musikalische Prüfung, welche sie sicher bestanden.
Danach folgten Auftritte von Richard Arabadschiski- mit „Gren Dragonflies“ und „Appaloosa Pony“, Celine Walter mit „Großmutters Schätze“ und Alessie Sudermann- mit „Zauberwald“, die das Publikum mit herzlichen Applaus honorierte.
Die Teilnehmer
Auf dem Akkordeon spielten: Julia Talaiko , Martin Wagner, Ursula Weilbacher, Maxim Seltenreich , David Buzulin und Alena Haxel.
Am Flügel spielten: Maxie Wolf, Richard Arabadschiski, Celine Walter, Alessie Sudermann, Lisa Bock, Jens Werner, Janes Stocker, Ahmed Wardsawan, Luise Haxel, Kristina Merkel, Jonathan Kogut, Nika Flato, Veronika Seltenreich, Samira Junglas, Tatjana Lenskich, Giulia Senger, Waleria Werbowski und Paul Lenskich.
Das Akkordeonduo Ursula Weilbacher und Viktor Dupper- bereicherten das Programm mit jüdischen und deutschen Volksweisen „Schalom Alejchem“ und „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ und haben damit für gelungene Abwechslung gesorgt. Alena Haxel aus Nastätten überraschte die Zuhörer, in dem sie nacheinander auf Akkordeon und Klavier vorspielte.
Maxim Seltenreich zeigte mit dem Stück „Keine Angst von schnellen Tönen“, dass man auch nach wenigen Monaten Unterricht das Publikum mit virtuosem Spiel begeistern kann. Fetzig ging es weiter mit Giulia Senger die den richtigen Charakter für“ Grusel -Blues“ von A. Drabon fand. Dagegen gefühlsvoll und romantisch zeigten sich Veronika Seltenreich mit „ Autumn Glow“ und Nika Flato mit „Our last waltz“ von der amerikanischen Komponistin Martha Mier.
Junge aber schon erfahrene Pianisten Tatjana Lenskich, Samira Junglas, Waleria Werbowski und Nadine Wagner sorgten dafür, dass im Konzert auch die klassische Musik nicht fehlt, in dem sie Werke von F. Burgmüller, G. Benda und M. Clementi stilgerecht interpretierten.
Wie immer beeindruckend war der Auftritt von, dem Förderpreisträger des Jahres 2018 der Kreismusikschule , Paul Lenskich, der das Publikum mit Paul de Sennevilles.“Mariage d’Amour“ begeisterte.
Mit flinken Fingern zeigten die Preisträger von dem Regionalen Wettbewerb“ Jugend Musziert“ 2019 Julia Talaiko mit einem Musettewalzer und Martin Wagner mit Albert Vossens „Fliegenden Blätter“ wie virtuos und vielseitig das Akkordeon in geübten Händen sein kann. Die beiden im Trio mit ihrem Musiklehrer Viktor Dupper setzten auch den Schlussakkord mit spritzigem „Little Tom „(Renato Bui) und fetzigen „Rock´n´Roll Revival“ (Otto Eckelmann). Pressemitteilung der
Kreismusikschule Rhein-Lahn
