Allgemeine Berichte | 05.02.2026

Fünf Jahre öffentlicher Bücherschrank in Obermendig

Der Bücherschrank hat sich auch zu einem Treffpunkt entwickelt.Foto: Karl Gunkel

Obermendig. Dank der Stiftung zweier Mendiger Handwerker, Daniel Schmitt und Stephan Retterath, konnte vor 5 Jahren in Obermendig an der Ecke Teichwiese/Hauptstraße ein öffentlicher Bücherschrank aufgestellt werden. Ohne dieses Engagement würde der Bücherschrank dort nicht stehen.

Heute gilt der Bücherschrank als Erfolgsmodell. Nicht nur für die Obermendiger und Niedermendiger, sondern auch im 50 km-Umkreis gibt es viele treue Dauerkunden. Drei ehrenamtliche Betreuer, Claudia Benninghaus, Siglinde Popanda und Karl Gunkel, pflegen alle zwei Tage den Schrank und sorgen dafür, dass ständig ein aktuelles und hochwertiges Büchersortiment zur Verfügung steht. Der Schrank bietet in allen Genres ein interessantes Angebot: Unterhaltungsromane, Kinderbücher, Jugendbücher, Krimis, historische Romane und Fantasy. Ein besonderer Schwerpunkt liegt nicht nur auf der Weltliteratur, sondern auch auf Büchern über die Eifel und Mendig sowie Eifelkrimis.

Das Motto des Bücherschrankes lautet „nimm eins, lies eins, bring eins“ und ist kostenlos für jeden. Dies ist ein klassisches Beispiel der Shared Economy. Gute Literatur wird für jeden zugänglich gemacht, sodass es sich jeder leisten kann, ein gutes Buch zu lesen oder den Kindern vorzulesen. Der Bücherschrank fördert die Leselust.

Der Schrank ist jedoch nicht nur ein Bücherangebot. Er hat sich mittlerweile zu einem Treffpunkt entwickelt, an dem sich viele Menschen begegnen und miteinander reden. Hier lebt der Stadtteil, hier treffen sich Jung und Alt.

BA

Der Bücherschrank hat sich auch zu einem Treffpunkt entwickelt. Foto: Karl Gunkel

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