Kolpingfamilie und EIRENE fördern Mobilität von Geflüchteten
Für den guten Zweck
Neuwied. Der katholische Sozialverband Kolpingfamilie Neuwied 1860 sammelt seit Jahren gebrauchte Fahrräder, um diese an Geflüchtete weiterzugeben. Die gespendeten Fahrräder tragen wesentlich zur Mobilität der Geflüchteten bei, was ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und ihre Integration deutlich verbessert. Seit einigen Monaten wird diese Spendenaktion von Fahrrädern gemeinsam mit dem Projekt „Starke Nachbar_innen“ von EIRENE durchgeführt. EIRENE und Kolping entwickelten diese Idee, als ersten Schritt zwei Fahrräder an die Flüchtlingsunterkunft in Niederbieber zu übergeben. Diese Fahrräder sollen den Geflüchteten zur Ausleihe zur Verfügung stehen, um ihnen mobile Unabhängigkeit zu sichern. Weitere Fahrräder werden in Zukunft folgen.
„Mobilität ist ein zentraler Faktor für die Integration von Geflüchteten“, sagte Werner Hammes, Vorsitzender der Kolpingfamilie Neuwied. „Mit den heute gespendeten Fahrrädern können die Geflüchteten leichter am täglichen Leben teilnehmen, sei es für den Weg zur Schule oder zum Einkaufen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit EIRENE, die uns hilft, diese wichtige Initiative weiter auszubauen.“ Iyad Asfour, Leiter des Projekts bei EIRENE betont ebenfalls die Bedeutung dieser Zusammenarbeit: „Durch die Zusammenarbeit mit der Kolpingfamilie Neuwied können wir unsere gemeinsamen Ziele der Integration und Unterstützung von Geflüchteten noch effektiver erreichen. Diese Spendenaktion ist ein Schritt in die richtige Richtung und zeigt, wie gemeinsames Engagement konkrete Verbesserungen für die Betroffenen bringen kann“.
Weitere Informationen und Spendenkontaktdaten gibt es bei der Kolpingfamilie Neuwied 1860, Tel.: (0 26 31) 5 89 22 (AB).
