Neue Kirchengemeinde für Wachtberg und Meckenheim startet 2026
Fusion mehrerer Pfarreien
Region. Zum 1. Januar 2026 wird die neue Kirchengemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer, Wachtberg und Meckenheim errichtet. Zu diesem Zeitpunkt werden die bisherigen Kirchengemeinden St. Johannes der Täufer (Meckenheim), St. Jakobus der Ältere (Meckenheim-Ersdorf/Altendorf), St. Petrus (Meckenheim-Lüftelberg), St. Michael (Meckenheim-Merl), St. Martin (Rheinbach-Wormersdorf) und St. Marien (Wachtberg) zu einer gemeinsamen Kirchengemeinde zusammengeführt. Den Namen St. Marien und St. Johannes der Täufer, Wachtberg und Meckenheim trägt die neu errichtete Kirchengemeinde. Pfarrkirche ist die Kirche St. Johannes der Täufer in Meckenheim. Mit rund 17.000 Katholikinnen und Katholiken erstreckt sich das Gebiet der neuen Kirchengemeinde über die Stadt Meckenheim, die Gemeinde Wachtberg sowie den Rheinbacher Stadtteil Wormersdorf.
Die Fusion erfolgt im Rahmen des diözesanen Transformationsprozesses #ZusammenFinden. In diesem Prozess hat das Erzbistum Köln im September 2023 insgesamt 67 Pastorale Einheiten errichtet. Ziel ist es, für jede Einheit einen gemeinsamen Rechtsträger zu schaffen, Verwaltungsstrukturen zu verschlanken und Synergien zu nutzen, um mehr Ressourcen für die pastorale Arbeit vor Ort verfügbar zu machen. Mit der Errichtung der neuen Kirchengemeinde entsteht ein solcher gemeinsamer Rechtsträger.
Da die Amtszeit der bisherigen Kirchenvorstände zum Ende des Jahres 2025 ausläuft, übernimmt ab dem 1. Januar 2026 übergangsweise ein Vermögensverwaltungsgremium die Verantwortung für die Vermögensverwaltung der neuen Kirchengemeinde. Im März 2026 wird ein neuer Kirchenvorstand gewählt, der sich kurz darauf konstituiert. Ebenfalls im März erfolgt die Wahl eines neuen Pfarreirats, der die bisherigen Pfarrgemeinderäte ablöst und die pastorale Arbeit der Gemeinde beratend begleitet.
Die katholischen Kindertagesstätten, die bislang in der Trägerschaft der Kirchengemeinde Wachtberg sowie des Kirchengemeindeverbandes Meckenheim standen, gehen zum 1. Januar 2026 in die Trägerschaft der Katholino gGmbH über, einer hundertprozentigen Kita-Trägergesellschaft des Erzbistums Köln. Die Einrichtungen bleiben katholische Kindertagesstätten. Die pastorale Begleitung der Kinder und ihrer Familien bleibt Aufgabe der neuen Pfarrgemeinde und des Pastoralteams vor Ort. Die Zusammenarbeit wird fortgeführt, damit Kinder weiterhin in einem verlässlichen und wertorientierten Umfeld aufwachsen können.
Die Errichtung der neuen Kirchengemeinde wird am Sonntag, 11. Januar 2026, um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Johannes der Täufer in Meckenheim mit einer feierlichen heiligen Messe begangen. Der Gottesdienst findet gemeinsam mit Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki statt, der persönlich anwesend sein wird. Die neue Kirchengemeinde ist eine von neun Pastoralen Einheiten im Erzbistum Köln, die im Rahmen des Transformationsprozesses fusionieren, und zugleich die erste, die vom Erzbischof besucht wird. Dies wird als Zeichen der Wertschätzung für die Menschen vor Ort und für die gemeinsame pastorale Arbeit in Wachtberg und Meckenheim verstanden.
An diesem Sonntag findet in der gesamten neuen Kirchengemeinde ausschließlich diese eine heilige Messe statt. Alle Gläubigen sind herzlich eingeladen, diesen bedeutenden Schritt gemeinsam zu begehen. Im Anschluss an den Gottesdienst sind ein Glaubensgespräch sowie Begegnung und Austausch mit dem Erzbischof vorgesehen. Danach besteht die Möglichkeit zur weiteren Begegnung bei einem Imbiss im Schützenhaus Meckenheim.
Wie alle Kirchengemeinden steht auch die neue Kirchengemeinde St. Marien und St. Johannes der Täufer vor großen Herausforderungen. Gerade deshalb kommt der Berufung aller Getauften und Gefirmten besondere Bedeutung zu, den Glauben an den verschiedenen Orten der Kirchengemeinde zu leben und so Kirche und dem Evangelium ein Gesicht zu geben. Die Fusion dient der Stärkung der pastoralen Arbeit vor Ort, denn Kirche lebt dort, wo Menschen ihren Glauben teilen, Gemeinschaft erfahren und einander im Geist Jesu Christi dienen. Die neue Kirchengemeinde möchte ein Ort sein, an dem Menschen Gott begegnen, Freundschaft und Zusammenhalt erleben und gemeinsam eine einladende, dienende und missionarische Kirche gestalten.BA
Artikel melden
31.12./1.1.:Koblenz: Sondereinsatz in der Silvesternacht
Riksha-Dienst wird in Sinzig gegründet
- M.Meurer: Sehr schön. Jetzt fehlen nur noch die Fahrradwege in Sinzig.
Protest nach Krankenhaus-Aus
- K. Schmidt: "...um ein Zeichen zu setzen" - Ja, darin ist der Deutsche ja besonders gut. Besonders dann, wenn es eh zu spät ist, dann hat man nicht so einen Termindruck beim Zeichen setzen. Am 22. März wird man sehen,...
Erste Sitzung des Nussknackermarkt Engers e.V. nach dem Markt 2025
Nach dem Nussknackermarkt ist vor dem Nussknackermarkt
Engers. Kaum ist der Nussknackermarkt 2025 Geschichte, richtet sich der Blick bereits nach vorn: Am 16. Dezember 2025 traf sich der Verein Nussknackermarkt Engers e.V. zu seiner ersten Sitzung nach dem diesjährigen Markt. Zusammengekommen waren die Mitglieder im Vereinslokal, der Schloß-Schenke in Engers, um den Markt 2025 Revue passieren zu lassen und frische Eindrücke zu sammeln – mit dem Ziel, mögliche Anpassungen und Ideen für den Nussknackermarkt 2026 zu diskutieren.
Weiterlesen
Dr. Astrid Lueg, Internistin, Geschäftsführerin und Mitbegründerin des SAPV-Teams Rhein-Erft, Bonn, Euskirchen im Gespräch mit BLICK aktuell
Palliativmedizin: Ein Tabuthema oder gehört es zu unserem Leben dazu?
Region. Philipp Dörings Dokumentarfilm „Palliativstation“ feierte unlängst Premiere bei der Berlinale und machte damit auf das wichtige Thema Palliativmedizin aufmerksam. Insgesamt vier Stunden lang teilte er seine Beobachtungen einer Welt, in dem der nahende Tod zum täglichen Leben gehört. Er begleitete Menschen auf der Palliativstation des Franziskus-Krankenhaus in Berlin, wobei er auf Interviews verzichtet und vielmehr Bilder und Situationen sprechen lässt.
Weiterlesen
Andernacher Trialog 2026
Ressourcen im Fokus
Andernach. Der Andernacher Trialog im Januar 2026 beschäftigt sich mit dem Thema „Ressourcen“. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 15. Januar 2026, von 18:00 bis 19:30 Uhr in der Tagesstätte Andernach, Güntherstraße 10, 56626 Andernach, statt.
Weiterlesen
