Pfarreiengemeinschaft Maifeld
Fusion – und nun?
Münstermaifeld.Am 8. Juni fand ein Informationsabend zu diesem Thema in der Stadthalle Münstermaifeld statt. Der Abend sollte dazu dienen, offene Fragen zum Fusionsprozess zu beantworten und die Schritte der Pfarreigründung darzustellen. Eingeladen waren die Mitglieder von allen kirchlichen Gremien der Pfarreiengemeinschaft Maifeld; auch Interessierte waren herzlich willkommen. Das Seelsorgeteam der Pfarreiengemeinschaft hatte zu diesem Abend eingeladen. Das Leitungsteam des Pastoralen Raumes (ehemals Dekanat) Maifeld-Untermosel - Dekan Carsten Scher, Angela Hübner und Marco Sauerborn - stellte sich vor und informierte über die Zukunft. Nach der Begrüßung und der Vorstellungsrunde leitete Michaele Kilian den Abend mit einem Geistlichen Impuls von Schwester Charis Doepgen: „Wege neuen Lebens“ ein. Die Phasen des Fusionsprozesses wurden von Marco Sesterhenn erläutert. Im Internet unter www.bistum-trier.de/pfarreifusion findet man eine kurze und eine ausführliche Handreichung zu dem Thema „Wenn Pfarreien bzw. Kirchengemeinden zusammengehen“. Im Anschluss bestand die Möglichkeit, zur Fusion Fragen zu stellen oder auch ein Statement abzugeben.
Angela Hübner, zuständig für die Pastoral, regte an, in den einzelnen Orten „Lokale Teams“ zu bilden, damit dort das kirchliche Leben lebendig bleibt. „Lokale Teams“ sind besonders für diejenigen eine gute Möglichkeit das Leben vor Ort mitzugestalten, die sich nicht für vier Jahre in einem Rat binden möchten.
Des Weiteren wurde empfohlen eine Steuerungsgruppe zu bilden. Sie hat den Auftrag, die Gründung der Pfarrei fachlich und organisatorisch vorzubereiten und ist dabei Ansprechpartner für die Haupt- und Ehrenamtlichen vor Ort. Sie setzt sich zusammen aus Mitgliederinnen und Mitgliedern des Pfarreienrates und der Kirchengemeindeverbandsvertretung.
Mit der Zustimmung des Bischofs der Fusionierung zur Pfarrei Maifeld beginnt die Vorbereitungsphase. Fragen, die noch nicht beantwortet sind, werden gesammelt und bearbeitet.
Mit dem „Vater unser“ wurde der Abend beendet, und Dekan Scher sprach zum Schluss den Segen.
