Allgemeine Berichte | 23.11.2021

Orgelfördervereins Hl. Dreifaltigkeit Weißenthurm

Geberkonferenz fand positives Echo

Dr. Theobald von der Orgelbauwerkstatt Klais erläuterte den Ablauf der Restaurierung und dass gerade dieses Projekt für ihn eine Herzensangelegenheit sei.Foto: privat

Weißenthurm. Den Besuchern bot sich ein überraschender Anblick beim Betreten der Kirche: Ein Teil der Kirchenbänke waren mit Blick zur Orgel ausgerichtet. Die Orgelempore war in hellblaues Licht getaucht, der Farbe des Orgelfördervereins.

Die Vorsitzende Pia Zeyen begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Förderer und freute sich, dass sich unter den Gästen auch Dr. Wolfgang Theobald von der Orgelbauwerkstatt Klais sowie Weißenthurmer Gewerbetreibende befanden. Währenddessen wurden im hinteren Kirchenschiff einige Kerzen entzündet, die symbolisch den Spendenstand bei Gründung des Vereins im Jahre 2013 darstellen sollte.

Werner Schumacher, der neue Vorsitzende des Verwaltungsrates, außerdem auch Vorstandsmitglied des Orgelfördervereins, führte aus, welche Mittel der Orgelförderverein mittlerweile gesammelt hat. Dazu wurden sinnbildlich weitere Kerzen entzündet. Des Weiteren erläuterte er, welche Mittel noch benötigt werden und wie man diese generieren könnte. Ziel sei es nämlich, bis Mitte 2022 eine belastbare Finanzierung vorweisen zu können, damit dann eine Beauftragung zur Restaurierung erfolgen kann. Eine Unterstützungsmöglichkeit wäre eine Spendenzusage, die erst bei der tatsächlichen Beauftragung fällig wird. Weitere bewährte Optionen seien eine Vereins-Mitgliedschaft, Spenden oder eine Pfeifenpatenschaft.

Im Anschluss erläuterte Dr. Theobald von der Orgelbauwerkstatt Klais die Notwendigkeit der Restaurierung, wie herausragend die historische Bedeutung der Orgel sei. „Was Worte nicht schaffen, leistet die Musik in dem sie uns ganz unmittelbar in unserem Innersten berührt.“ Gerade die Orgel mit ihren vielen Klangfarben, den leisen und lauten Tönen, stelle die Seele der Kirchenmusik und der Gottesdienste dar. Von daher sei es für ihn unverständlich, wie wenig Unterstützung Orgelprojekte von Vertretern der Kirche jenseits der großen Dome und Kathedralen fänden. Die Weißenthurmer Orgel ist für Dr. Theobald eine Herzensangelegenheit, die er auch in seinem bevorstehenden Ruhestand weiter Betreuen will. Die Begeisterung für dieses Projekt, konnten die gebannt zuhörenden Besucher deutlich spüren. Anschließend stand er den Fragen des Plenums zur Verfügung.

Zum Abschluss wurden Getränke sowie selbstgemachtes Fingerfood gereicht. Den Besuchern war klar, dass die Unterstützung dieses Projektes für alle Weißenthurmer Bürger auch die Erhaltung eines Stücks Heimat bedeutet. Denn wir alle tragen Verantwortung für das von der UNESCO ausgezeichnete immaterielle Weltkulturerbe „Orgellandschaft Deutschland“.

Dr. Theobald von der Orgelbauwerkstatt Klais erläuterte den Ablauf der Restaurierung und dass gerade dieses Projekt für ihn eine Herzensangelegenheit sei.Foto: privat

BLICK aktuell bei Google bevorzugen
Erhalte mehr Inhalte von uns in deinen Google-Suchergebnissen.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Täglich exklusive Inhalte
Täglich exklusive Inhalte

Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.

  • 30 Tage gratis
  • Neue Ausgabe jeden Tag
  • Für unterwegs gemacht
Heutige Ausgabe lesen
Blick aktuell
Regio MAGAZIN

Bildergalerien
Dusch WC - Unterboden
Wir helfen im Trauerfall
Stellenanzeige Zahntechniker, 2. Anzeige "2+1 Aktion"
Titel 24H Notdienst
10 Jahre HSH Heizung Sanitär Herschbach in Bad Neuenahr-Ahrweiler
Empfohlene Artikel
Sportplatz Miesenheim
21

Die Stadt Andernach investiert weiterhin in die Instandhaltung und Modernisierung ihrer Sportanlagen. Ziel ist es, die Nutzungsmöglichkeiten für Vereine, Schulen sowie Freizeitsportlerinnen und Freizeitsportler langfristig zu sichern. Jetzt den vollständigen Beitrag lesen im BLICK aktuell RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Brigitte Thilmann-Hilger war es wichtig ihren Abschied in Würde und mit einem schölnen Konzert zu begehen.
19

Brigitte Thilmann-Hilger und ihre Solistinnen und Solisten, das Ensemble und der Chor präsentierten ein Musik-Potpourri aus fast 30 Jahren. Was es mit dem ungewöhnlichen Titel des Konzerts auf sich hat, beantwortet Brigitte Thilmann-Hilger im Interview mit BLICK aktuell. Jetzt den vollständigen Beitrag lesen im BLICK aktuell RegioMAGAZIN.

Weiterlesen

Weitere Artikel