Allgemeine Berichte | 05.04.2016

In Macken feierten sechzehn Kinder das Fest der Ersten Heiligen Kommunion

„Geborgen in Gottes Hand“

Die Kommunionkinder trafen sich festlich gekleidet im Feuerwehrhaus und zogen von dort in einer Prozession zur Sankt Kastor Kirche. Foto EP

Macken. Für viele Kinder ist es der schönste Tag in ihrem Leben, wenn sie zum ersten Mal die Heilige Kommunion empfangen und damit ihren Glauben bestätigen. Monatelang wurden sie von ihren Katecheten bzw. Katechetinnen darauf vorbereitet. In der katholischen Kirche ist der Weiße Sonntag, der dem Ostersonntag folgt, der Tag für die feierliche Erstkommunion. In der heutigen Zeit, wo viele Kirchengemeinden keinen eigenen Pfarrer mehr haben, schließen sich einige zusammen. Das heißt, ein Pfarrer betreut mehrere. Und so ist es nicht selbstverständlich, dass das Fest der Ersten Heiligen Kommunion auf den Weißen Sonntag fällt. In Macken konnten aber an diesem Tag sechzehn Kinder der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück aus Brodenbach, Burgen und Macken ihre Erstkommunion feiern. Festlich gekleidet, die Mädchen wie kleine Bräute und die Jungen mit Blazer und Krawatte, trafen sie sich im Mackener Feuerwehrhaus. Gemeinsam mit Pfarrer Wagner, Messdienern und ihren Katechetinnen zogen sie in einer Prozession zur Sankt Kastor Kirche. Dort warteten Eltern, Geschwister, Verwandte und Freunde, die sie an diesem besonderen Tag begleiteten. Vor ihrem Eintritt wurden ihre Kerzen angezündet. „Geborgen in Gottes Hand“ lautete das Motto des Kommuniongottesdienstes, den viele helfende Hände mitgestalteten und so zu einem beeindruckenden, bleibenden Erlebnis werden ließen. Zur Eröffnung sangen alle „Wir feiern heute ein Fest“. Und wie traditionell üblich, folgten den Feierlichkeiten in der Kirche das Fest - Zuhause oder im Restaurant. Natürlich gab es auch zu diesem besonderen Anlass Geschenke. Doch die Kinder vergaßen darüber nicht diejenigen, denen es nicht so gut geht. Sie spendeten an die Kinderhilfe des Bonifatiuswerkes und an die Familie der fünfjährigen Heidi aus Nörtershausen. Diese ist geistig und körperlich behindert und leidet am Rubinstein-Taybi-Syndrom. Für ihre Weiterentwicklung sind besondere Maßnahmen erforderlich, wie zum Beispiel eine Delfintherapie, die ihr schon einmal sehr geholfen hat. Ihre Familie ist für jede finanzielle Hilfe dankbar. In der Pfarreiengemeinschaft Untermosel-Hunsrück werden am Sonntag 10. April 2016 Kinder aus Alken, Oberfell und Nörtershausen und am 17. April 2016 aus Dieblich, Hatzenport, Löf und Niederfell das Fest der Ersten Heiligen Kommunion feiern.  

EP

Auf ihrem Weg zur Kirche wurden die Kommunionkinder aus Macken, Brodenbach und Burgen von Pfarrer Wagner, Messdienern und ihren Katechetinnen begleitet. Foto EP

Auf ihrem Weg zur Kirche wurden die Kommunionkinder aus Macken, Brodenbach und Burgen von Pfarrer Wagner, Messdienern und ihren Katechetinnen begleitet. Foto EP

Am Altar angekommen, suchte jeder seinen Platz, dann begann der Gottesdienst mit dem Motto „Geborgen in Gottes Hand“. Foto EP

Am Altar angekommen, suchte jeder seinen Platz, dann begann der Gottesdienst mit dem Motto „Geborgen in Gottes Hand“. Foto EP

Die Kommunionkinder trafen sich festlich gekleidet im Feuerwehrhaus und zogen von dort in einer Prozession zur Sankt Kastor Kirche. Foto EP

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