Bürger- und Vereinsarchiv Erpel informiert
Gedenktafel der gefallenen Soldaten
Erpel. Seit März diesen Jahres ziert die lange Jahre verschollenen Bronze-Gedenktafel der Gefallenen aus den Kriegen 1870/71 und 1914/18 die Rückseite des Erpeler Rathauses, links neben dem historischen Missionskreuz aus dem Jahre 1667.
Auf dieser Gedenktafel sind 63 Namen gefallener Bürger aus Erpel, Heister, Orsberg und Niederkasbach niedergeschrieben.
Einige Nachforschungen haben ergeben, dass die Bronze-Gedenktafel nach der Einweihung der ehemaligen Kriegergedenkstätte, hinter dem Chor der Pfarrkirche Erpel, am 17. Nov. 1948 auf dem Kirchplatz, vor dem Sockel des Missionskreuzes, montiert war.
Für die Gefallenen des 2. Weltkrieges 1939/45 waren in dieser Gedenkstätte zwei Holztafeln in die Fenster, rechts und links neben dem Missionskreuz, angebracht.
Bei den Umbauarbeiten der Pfarrkirche ab 1960 wurde die Gedenkstätte abgebaut. Die Gedenktafeln gerieten in Vergessenheit.
Die beiden Holztafeln wurden in einem sehr schlechten Zustand wiedergefunden. Nach einigen Reparaturarbeiten, neue Glasscheiben und Rahmen stehen sie heute im Neutor Erpel. Die verschollene und vergessene Bronzetafel der Gefallenen bis 1918 tauchte plötzlich wieder auf.
Ein Dank gilt hier dem Kirchenvorstand der Pfarrgemeinde St. Severinus Erpel, die die Tafel übernommen und durch Eigenmittel und Spenden, Instandsetzen ließen.
Eine Namensliste kann man im Neutor Erpel oder bei Heribert Siebertz erhalten.
Terminvorschau im Neutor Erpel: Mittwoch 5. Juni ab 19.30 Uhr erstmaliger „Verzellowend" im Neutor.
