Gelungenes Weidenbau- und Korbflechtseminar bei der Förder- und Wohnstätten gGmbH in Kettig
Geflochtene Herzen bereiten Freude
Kettig. Die Förder- und Wohnstätten gGmbH (FWS) veranstaltete in Kettig wieder ein Seminar, bei dem es um das Thema Weidenbau und die Einführung in das Korbflechten ging. Gleichzeitig schloss man bei dieser Veranstaltung zum zweiten Mal den Kindergarten Arche Noah in Kettig mit ein. Neben einem neuen Projekt in der KITA sollte aber auch die Elmarwies‘ weiter gestaltet und verbessert werden. Dieses Seminar besuchten - neben den Referenten Babara Becker, Kirsten Lauscher, Marc Krewer und Peter Thelen - insgesamt 14 Interessierte, zum Teil auch einige „Wiederholungstäter“, die sich bei früheren Weidenbauseminaren mit der Freude am Korbflechten beziehungsweise dem Weidenbau „infiziert“ hatten. Nach der Begrüßung durch den Geschäftsführer Dr. Alfred Marmann und den stellvertretenden Werkstattleiter Eckehard Huber wurde mit einer Präsentation über theoretische Grundlagen des Weidenbaus, der Weidenpflege und des Korbflechtens begonnen. Ein Rundgang über das Gelände rundete den Vormittag ab. Einige in den vergangenen Jahren erstellte Weidenobjekte konnten den Teilnehmern gezeigt werden. Nach dem Mittagessen versuchte Kirsten Lauscher mit einer Gruppe, in der FWS, die Grundlagen der Korbflechterei zu ergründen. Zum Flechtangebot gehörten dieses Mal geflochtene Herzen, die man zur Deko, aber auch als Obstschale benutzen kann.
Begehbare Weidenschnecke gestaltet
Die andere Gruppe begann auf dem Gelände der KITA in Kettig mit dem Weidenbauprojekt. Dieses Mal sollte eine begehbare Weidenschnecke entstehen. Marc Krewer leitete dabei sehr fachlich eine Arbeitsgruppe an. Babara Becker setzte mit anderen Teilnehmern einen Naturflechtrahmen instand. Drei Teilnehmerinnen kamen aus der KITA Kettig, hatten dementsprechend eine sehr hohe Motivation ihren Kindergarten optisch attraktiv zu gestalten. Weitere Teilnehmerinnen kamen von anderen Kindertagesstätten und nahmen über diese Fortbildung und das aktive Mitgestalten Anregungen für die Arbeit und Gestaltung auf den Außenanlagen ihrer Einrichtungen mit. Nicht nur die handwerklichen Herangehensweisen beim Weidenbau/Korbflechten waren wichtige Lerninhalte dieses Seminars, sondern es wurde auch auf die Frage eingegangen: „Wie kann ich in diese Arbeit die Kinder/Jugendlichen mit einbeziehen, was kann ich mit solchen Angeboten langfristig positiv erreichen?“
Neues auf der Elmarwies‘
Am zweiten Tag wechselten die Gruppen, so dass auch jeder in den „Genuss“ des Korbflechtens kam. Die Arbeiten in der KITA konnten bereits vormittags abgeschlossen werden und nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden zwei Angebote auf der Elmarwies‘ begonnen.
Babara Becker leitete eine Gruppe an, die ein Weidensofa in das Weidenhaus vom Vorjahr baute; am Weg wurden weitere Elemente errichtet. Unter anderem erstellte eine Korbflechtkünstlerin aus Bayern, die die Seminarteilnehmer kurzfristig besuchte, eine imposante Weidenskulptur.
Der Abschluss dieser Fortbildung fand dann in der Kindertagesstätte „Arche Noah“ in Kettig statt, zu der sich auch der Bürgermeister Peter Moskopp und Dr. Alfred Marmann einfanden. Einige Teilnehmer bekundeten ihr Interesse, diese Fortbildung ein weiteres Mal zu besuchen.
