Selbsthilfegruppe Leben ohne dich Andernach
Gegenseitige Unterstützung auf dem schweren Weg der Trauer
Nächstes Treffen am 1. Oktober in der Familienbildungsstätte
Andernach. Für viele Eltern ist das Weiterleben nach dem Tod ihres Kindes eine extreme Herausforderung, manchmal auch eine Überforderung der eigenen Kräfte. Oftmals fühlen trauernde Eltern sich schon nach kurzer Zeit von den Menschen in ihrem Umfeld allein gelassen. Sie müssen die schmerzliche Erfahrung machen, dass ihnen und ihrer Situation wenig Verständnis entgegengebracht wird und sie schon bald zur Rückkehr ins „normale Leben“ aufgefordert werden. Doch dieses „normale“ Leben gibt es nach dem Tod des eigenen Kindes ist nicht mehr. Um nach dem Tod des eigenen Kindes überhaupt einen Weg zu finden, um weiterleben zu können, ist es für viele Trauernde wichtig, in der Gemeinschaft mit anderen trauernden Eltern den Schmerz und das Leid ausleben zu können.
Ziel der Gruppe ist es, sich auf dem schweren Weg der Trauer um sein Kind gegenseitig zu stützen, sich auszutauschen und einfach für einander da zu sein. An den Gruppenabenden, die meistens in Form eines offenen Gesprächskreises stattfinden, können alle Mütter und Väter von verstorbenen Kindern teilnehmen. Es spielt dabei keine Rolle wie alt das Kind war, oder wie lange der Tod bereits her ist. Informationen unter Tel. (0 26 30) 44 22 oder mobil unter (01 52) 29 58 93 31 (Martina Ihrlich, betroffene Mutter und Leiterin der SHG Leben ohne dich Andernach, ausgebildete Trauerbegleiterin) oder unter Email: m-ihrlich@online.de
Die Treffen finden jeweils am ersten Montag im Monat von 19.30 Uhr bis 22 Uhr in den Räumen der Familienbildungsstätte, Ludwig Hillesheim Straße 3 statt. Das nächste Treffen ist am 1. Oktober.
