Allgemeine Berichte | 20.04.2016

Rheinbacher Privatgymnasien in Ungarn

Gegenseitiger Respekt hilft

Deutsche und ungarische Schülerinnen und Schüler vor dem ungarischen Parlament in Budapest.privat

Rheinbach. Zum 22. Mal starteten Rheinbacher Schülerinnen und Schüler nach Ungarn zu einem mehrtägigen Schüleraustausch zwischen Sankt-Joseph-Gymnasium bzw. Vinzenz-Pallotti-Kolleg und dem Piaristengymnasium im ungarischen Kecskemét. Unter der Leitung von Johannes Wagner und Bernhard Vogt, beide Lehrkräfte am Vinzenz-Pallotti-Kolleg in Rheinbach, besuchten die Schülerinnen und Schüler den Deutsch- und Englischunterricht der ungarischen Klassen in der ungarischen Partnerschule und stellten mit einigen Präsentationen über die Stadt Rheinbach, über ihre Schulen sowie über die Schulbildung in Deutschland ihren ungarischen Gastgebern das Ziel ihres Gegenbesuches im Juni 2016 vor. „Wir hatten ein gut geplantes und vielfältiges Programm, weshalb nicht einmal das Gefühl der Langeweile aufkam“, lobt Konstantin König (Kl. 9) die Organisation der Gastgeber, insbesondere des ungarischen Austauschkoordinators József Talmácsi. „Am besten gefallen hat mir der gemeinsame Unterricht mit den ungarischen Partnerinnen und Partnern.“ „Auch wenn es anfangs schwer war, dass man mit den einen Schülern Englisch, mit den anderen Deutsch sprechen musste, haben wir uns schnell daran gewöhnt, uns umzustellen“, konnten Ann-Kristin Braun (Jgst 10) und ihre deutschen Mitschülerinnen und -schüler Sprachbarrieren mit gegenseitigem Respekt und gutem Willen stets überwinden.

Neben der normalen Arbeit im Regelunterricht besichtigten die Schülerinnen und Schüler das große, im Sezessionsstil erbaute Rathaus in Kecskemét, eine Stadt, die bekannt ist durch die große Anzahl von Gotteshäusern von unterschiedlichen Konfessionen. Die deutschen Gäste waren von den gepflegten Parks und der Instrumentensammlung Leskowsky beeindruckt. Das Mercedes-Benz Werk in Kecskemét und die Produktion der CLA-Klasse war ein weiteres lohnendes Besichtigungsziel. Ein Aufenthalt in Ungarn ohne Besuch in Budapest ist fast undenkbar. Folgerichtig besuchten die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren ungarischen Partnerinnen und Partnern berühmte Orte der ungarischen Hauptstadt, wie den Heldenplatz, der die Gründer von Ungarn, die 7 ungarischen Stammesführer, in monumentalen Statuen vorstellt, und die Stephansbasilika, den Aufbewahrungsort der rechten Hand des Heiligen Stephan, des ersten Konigs von Ungarn. Die ungarische Krone, Symbol der ungarischen Nation, ihrer Einheit und Souveranität stand im Mittelpunkt der Erläuterung während der Besichtigung des am Donauufer liegenden ungarischen Parlaments. Der Projektteilnahme der deutschen Schülerinnen und Schüler im Piaristenkindergarten im Rahmen eines Sprachprojektes für die Drei- bis Sechsjährigen und eine traditionelle Pferdeshow mit der berühmten Reitformation „Ungarische Post“ – drei Pferden folgen zwei weitere, auf deren Rücken mit jeweils einem Bein stehend ein Reiter das Gespann lenkt - rundeten einen informativen und spannenden deutschen Austauschbesuch in Ungarn ab.

„Innerhalb und außerhalb des Unterrichts hatten alle Beteiligten viel Freude, sodass man manchmal sogar vergisst, dass wir unterschiedliche Sprachen sprechen“, betont Theresa Michael (Jgst. 10), neben der Arbeit den nicht unerheblichen Spaßfaktor.

„Es war die beste Entscheidung, den Austausch nach Ungarn mitzumachen“, befindet Jordan Krahm (Kl. 9) und Luise Heinrich (Jgst. 10) assistiert: „Der Austausch hat sich gelohnt, ich werde definitiv noch einmal mitfahren.

Deutsche und ungarische Schülerinnen und Schüler vor dem ungarischen Parlament in Budapest.Foto: privat

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