Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde in der Kreisjagdgruppe
Gehorsam und den Spurlaut geübt
Cochem-Zell. „Jagd ohne Hund ist Schund“, so lautet eine alte Jägerweisheit, die in der jagdlichen Praxis immer wieder ihre Berechtigung findet. Ob Unfallopfer oder krankes Wild, ein brauchbarer und gut ausgebildeter vierbeiniger Jagdhelfer ist für die Nachsuche und waidgerechte Bejagung unverzichtbar. Aus diesem Grund werden die verschiedensten Jagdhunderassen regelmäßig ausgebildet und auf ihre Brauchbarkeit geprüft. Dabei werden die Hunde unter anderem in den Prüfungsfächern Gehorsam, Spurlaut, Leinenführigkeit und Apportieren von Hundeobmann Thomas Sieb und seinen Helfern wochenlang in verschiedenen Revieren trainiert.
Kürzlich fand im Kreisjagdverband Cochem-Zell wieder eine solche Brauchbarkeitsprüfung statt. 22 Gespanne (Jäger/Hund) waren gemeldet und traten auch zur Prüfung an.
Erfolgreich waren dabei: Linda Heinzen mit „Lena vom Leimbachtal“, David Pentschek mit „Luna vom Leimbachtal“, Dr. Torulf Schnabel mit „Bilbo von der Vinnumer Heide“ und Volker Laux mit „Max vom Höllental“. Ihnen konnte danach die volle Brauchbarkeit bescheinigt werden.
Die Prüfung für die Nachsuche auf Schalenwild bestanden Dennis Faller mit „Flash“, Christian Meyer mit „Cronos“, Elmar Ahlert mit „Adel vom Havelberger Dom“, Frank Küster mit „Nelly“, Maximilian Schäfer mit „Telling Stories of Born to please you“, Jörg Comes mit „Venja vom Dinkelhof“, Marvin Nicolay mit „Dexter Winni vom Schöneck“, Bernd Hoffmann mit „Alma von der Felmingshöh“, Victoria Zabel mit „Unique Bienna part of the crew“, Jonas Wilhelmi mit „Nala-Feline vom Neunten Weinberg“, Jürgen Augel mit „Donna vom Freymoor“ und Jens Kluwig mit „Brunhilde vom Wiesbachtal“.
Mit einem „Waidmannsheil und HoRüdHo“ wurden am Schluss die Zeugnisse im Rahmen einer Abschlussfeier unter Mitwirkung der Jagdhornbläser der Jagdmusikfreunde „Wilde Endert“ an die erfolgreichen Gespanne überreicht.
Die Kreisjägerschaft bedankt sich ausdrücklich beim Prüfungsleiter, den Richtern, Helfern und Revierführern für die faire Durchführung der Prüfung. Revierführern für das faire Richten und die gute Zusammenarbeit.
Ein besonderer Dank galt die Revierpächter Zell 5, Mittelstrimmig 1 und Ernst II sowie Hesweiler für das zur Verfügung stellen ihrer Reviere, „was nicht selbstverständlich ist. Ohne solche Pächter wäre eine fundierte Ausbildung der Hunde in der Kreisgruppe nicht möglich“, sagte der Vorsitzende der Kreisgruppe „Josi“ Becker. BA
