Allgemeine Berichte | 17.02.2026

Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz

Geld aus dem Sondervermögen für Neubauten

Koblenz. Der Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz hat sich bei seinem ersten Treffen dieses Jahres auch mit Perspektiven für ein weiteres Mietwohnprojekt durch die Koblenzer Wohnungsbau (KWB) beschäftigt.

Nun ist zu lesen, dass Baumaßnahmen aus dem Topf des Sondervermögens diskutiert werden. Es ergeben sich also reelle Chancen.

Der Verein hat Informationen von der Bundesbauministerin Verena Hubertz. Danach kann Sondervermögen für den Sozialwohnungsbau eingesetzt werden.

Laut Vorschlag vom Autor Mathias Günther vom Pestel-Institut müsste RLP Geld nicht über fünf Jahre verteilt, sondern in einer Charge in Berlin anfordern, um mit Krediten Sozialwohnungsbau vorfinanzieren zu können.

Die große Lücke im Wohnungsangebot der KWB zu verringern, wäre eine wichtigere Maßnahme als z.B. die für das Stadium auf Oberwerth. Sie entspräche der Voraussetzung, „etwas Vernünftiges“ mit dem Geld anzufangen. Das Pestel- Institut hatte 2025 erkenntnisreiche Zahlen in seiner Wohnungsmarktuntersuchung für Koblenz herausgegeben. In Koblenz fehlen 3800 Wohnungen, da sollte dem Neubau eines Sport-Stadions keine Priorität gegeben werden. Der Verein meint, die Koblenzer Kommunalpolitik kann sich nicht vor diesen Zahlen wegducken und darf nicht privaten Investoren wie bisher Bau-Initiativen überlassen. Die Stadt kann in eigener Sache neue Wege in der Wohnungspolitik gehen.

Wenn die Koblenzer Kommunalpolitik und Stadtspitze in erster Linie, aber im Schulterschluss mit der KWB, Geld für bezahlbares Wohnen in der Stadt beantragt, bedeutet das die Chance für ein weiteres Mietwohnprojekt. Koblenz als zweitgrößte Stadt von RLP kann neben dem kleinen Mietwohnprojekt „Miteinander und Füreinander“ sowie dem geplanten auf dem Moselbogen ein drittes ermöglichen. Generationsübergreifendes, gemeinschaftliches Wohnen und Leben stärkt den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft und hilft Jung und Alt gegen Einsamkeit. Dabei werden Ausgaben im Sozialsektor reduziert. Nach unseren bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Mieterverein des Moselbogens gibt es eine große Nachfrage und Interesse von z.B. Alleinerziehenden und Babyboomern, die ins Rentenalter kommen.

Pressemitteilung Verein Gemeinsam Wohnen in der Region Koblenz

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