Neues Wohnprojekt im Herz-Jesu-Haus Kühr hatte eingeladen
Gelebte Inklusion
Nachbarschaftskaffee für ein persönliches Kennenlernen von Bewohnern, Mitarbeitern und Nachbarschaft
Niederfell. Ende April luden Bewohner und Mitarbeiter des neuen Hauses in der Markstraße 4 zum Nachbarschaftskaffee ein. Kisten und Koffer sind ausgepackt, das Haus ist mit Leben gefüllt. Nachdem die Nachbarschaft seit fast zwei Jahren die bauliche Entwicklung von außen mitverfolgen konnte und sich Bewohner, Mitarbeiter und Nachbarn seit dem Einzug vor zwei Monaten immer wieder auf der Straße begegnet sind, gab es jetzt die Gelegenheit, sich persönlich kennenzulernen.
Max Kirchner, ein stolzer Bewohner des Hauses, eröffnete das Treffen und begrüßte die versammelten Gäste. Auch Claudia Schönershoven, pädagogische Leiterin des Herz-Jesu-Hauses Kühr und Thomas Mönch-Schmitz, Verbundleiter des Wohnhauses und ebenfalls aus der direkten Nachbarschaft, hießen alle herzlich willkommen. Im Anschluss gab es einen kleinen Rundgang durch die Räumlichkeiten. Viele Bewohner zeigten ihre Zimmer und waren sichtlich stolz auf ihr neues Zuhause.
Gäste, Bewohner und Mitarbeiter verteilten sich im ganzen Haus, sodass schnell eine lockere Atmosphäre entstand. Bei Kaffee, Kuchen und Schnittchen bestand genug Gelegenheit, sich auszutauschen und kennenzulernen. Dass es auch bisher schon verschiedene positive Berührungspunkte gab, erzählt Elisabeth Barth: „Man geht hier in Niederfell durch die Straßen und wird nicht mehr von allen Leuten gegrüßt. Aber hier vor der Markstraße 4, da kann man sich sicher sein, dass man ein freundliches Hallo bekommt.“
Thomas Mönch-Schmitz sagt: „Wir bedanken uns für die Offenheit und Geduld, die uns während der ganzen Bauphase und auch jetzt in den letzten Monaten entgegengebracht wurde. Wir wünschen uns, dass die nachbarschaftliche Beziehung weiterhin so positiv bleibt und wir gut eingebunden sind.“ Er betont aber auch, dass Probleme oder Kritik jederzeit angesprochen werden können und dass die Mitarbeiter des Herz-Jesu-Hauses immer ein offenes Ohr haben werden, um gemeinsame Lösungen zu finden.
Hausoberin Schwester Radegundis bedankt sich für den geselligen Nachmittag: „Es ist mir eine große Freude zu sehen, wie hier Inklusion gelebt wird!“
