Allgemeine Berichte | 28.07.2025, 09:44 Uhr

Eigenständigkeit und Mobilität von Senioren in ihrer Kommune erhalten und gestalten

Gemeinden im Westerwaldkreis sollen altersgerechter werden

Die Zahl der Rollatoren wird in allen Kommunen des Westerwaldes in Zeiten des Demografischen Wandels sicher zunehmen – darauf wird bei der Gestaltung des öffentlichen Raums zu achten sein! Foto: Pixabay
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Westerwaldkreis. Wie wollen wir leben, wenn wir älter sind? Diese Frage wird im ersten Satz des Vorwortes zur Seniorenpolitischen Konzeption (SPK) des Westerwaldkreises gestellt. Die Anzahl älterer Menschen nimmt auch bei uns stetig zu. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Anteils älterer Menschen wird die Gestaltung des Lebens in den Dörfern und Städten des Kreises eine Herausforderung für alle Gemeinden sein. Denn dort zeigt sich am deutlichsten, ob und wie der Umgang mit einer älter werdenden Gesellschaft gelingt.

Ein Gelingensfaktor im Sinne der SPK ist, dass Öffentliche Räume und Gebäude barrierefrei zugänglich gemacht werden. Die Schaffung eines barrierefreien Umfeldes kommt allen Menschen zugute. Wichtig ist auch eine ausreichende Nahversorgung. Da oft die Wege weit sind oder gesundheitliche Einschränkungen vorliegen, ist auch die Mobilität ein wichtiges Thema. Zu letzterer gibt es bereits realisierte positive Beispiele wie Mitfahrerbänke, Seniorentaxi oder Mobile Seniorenbusse. Häufig sind Infrastruktureinrichtungen und Einkaufsmöglichkeiten ohne Auto nicht zu erreichen.

Konkret geht es bei der Stärkung bzw. Erhalt der Dörfer und Städte beim Handlungsfeld 1 „Ortsentwicklung“, um Einkaufsmöglichkeiten und Treffpunkte sowie die Sicherung der Hausärzteversorgung und ehrenamtliche Fahr- und Begleitdienste zum Einkaufen oder Arztbesuchen. Wichtige Themen sind auch die verbesserte Nutzung des ÖPNV‘s, die Sicherung von altersgerechten Straßen- und Wegeübergänge sowie auszuweisende bequeme Spazierwege im Siedlungsbereich der Gemeinden. Auch bei der Gestaltung von Treffpunkten als Orte der Begegnung und Kommunikation ist noch Bedarf. Um die Gestaltung der Orte für ältere Menschen ständig zu verbessern, sind Ortsbegehungen von Senioren und Ratsmitgliedern geeignet.

Klar ist: Auf die tief greifenden Auswirkungen durch den schnell voranschreitenden Demografischen Wandel muss in allen Kommunen in angemessener Weise reagiert werden, damit die Versorgung und Lebensqualität aller Generationen im Westerwaldkreis möglichst erhalten bleibt. In den Dörfern und Städten unseres Kreises wird sich maßgeblich zeigen, ob und wie der Umgang mit einer älter werdenden Gesellschaft gelingt…und was die kraftvolle Umsetzung der SPK dazu beitragen kann!

Weitere Infos gerne beim Netzwerk Senioren-Rat WW per Email unter uli@kleinkunst-mons-tabor.de.

Pressemitteilung

Senioren-Rat WW

Die Zahl der Rollatoren wird in allen Kommunen des Westerwaldes in Zeiten des Demografischen Wandels sicher zunehmen – darauf wird bei der Gestaltung des öffentlichen Raums zu achten sein! Foto: Pixabay

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